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Rudelführer

Wer einen Hund bei sich aufnimmt nimmt automatisch die Position des Rudelführers ein. Für Hunde ist es sehr wichtig klare Strukturen zu haben an denen sie sich orientieren können. Mit der üblichen Unterdrückung hat dies jedoch rein gar nichts zu tun. Ein guter Rudelführer kann nicht nur herrschen und kommandieren sondern zeichnet sich vor allem durch sein Verantwortungsbewusstsein insbesondere gegenüber seinem Rudel aus.

Wer ist der Rudelführer

Wir erkennen also, dass nur die wenigsten Menschen von ihren Hunden als Rudelführer anerkannt werden. Oft liegt das daran, dass sie sich selbst nicht als solche sehen. Dadurch entsteht eine Lücke, die der Hund zwangsläufig füllen muss. (Sein Wesen treibt ihn dazu). Wenn ein Hund Probleme hat, sollte man überlegen, ob man ihm mehr Führung schenken.

Beispiele schlechter Rudelführer

Wie wird man Rudelführer

Die Arbeit mit dem Hund kommt an zweiter Stelle. Als erstes ist es wichtig sich über das Wesen der Hunde ausführlich zu informieren und nicht alles blind zu übernehmen sondern selbst nachzudenken. Außerdem ist es notwendig selbst mit sich ins Reine zu kommen. Ein Rudelführer braucht eine sichere, selbstbewusste Ausstrahlung. Wer z.B. Probleme mit seinem Selbstbewusstsein oder mit Aggressionen hat, sollte zuerst daran arbeiten bevor er auch nur darüber nachdenkt einen Hund zu adoptieren. Andernfalls können und werden die eigenen Probleme sich auf den Hund übertragen.

Zum Schluss

Für viele Menschen ist es sehr schwer ein guter Rudelführer zu werden, denn der Mensch neigt dazu ein neues Familienmitglied entweder mit Liebe zu überschütten oder völlig zu unterdrücken bzw. zu misshandeln. Beides kann für den Hund fatale Folgen haben. Jeder Hund ist ein Individuum und braucht individuelle Führung. Die meisten Erziehungsratgeber sind einfach zu pauschal. Was bei einem dominanten Problemhund einziger Ausweg sein mag, kann für einen ängstlichen Hund bereits massive Tierquälerei sein und gänzlich andere Folgen mit sich bringen als erwünscht.

Fehler im Umgang mit einem Hund führen zu Verhaltensstörungen. Solche Hunde zu resozialisieren erfordert mehr Geduld und Erfahrung als wenn man sie gleich ihrem Wesen entsprechend richtig behandelt hätte.

Siehe auch

Die Informationen wurden nach bestem Wissen und Gewissen erstellt, sie sind dennoch ohne Gewähr und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

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