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Warum Tiermilch nichts für Hunde ist

Ethische Aspekte

In der Natur wird gerade genug Milch für das Kälbchen produziert, in der industriellen Produktion “durch den Menschen” wurde die Leistung auf bis zu 10.000 Liter pro Jahr gezüchtet. Die Kuh muss heute das 10fache an Milch in ihrem Euter produzieren und halten wie natürlich vorgesehen. Dadurch entstehen z. B. Mastitis, Stoffwechselprobleme und/oder Rückenschäden.

Der Großteil der Milchkühe verbringt sein Leben angekettet und bewegungsunfähig im Stall. Ab dem zweiten Lebensjahr beginnt für eine Kuh die endlose Schwangerschaft. Nach der künstlichen Besamung trägt sie neun Monate lang ihr Kälbchen aus. In dieser Zeit stellen sich Körper und Seele auf den Nachwuchs ein. Es ist unvorstellbar grausam für die Mutter, wenn ihr ca. zwei Tage nach der Geburt das Kälbchen genommen wird. Beide leiden schrecklich unter der Trennung, und das verzweifelte Schreien ist gewiss kein Zeichen ländlicher Idylle. Das Kalb wird in eine enge Box gezwängt und mit Ersatzmilch gemästet. Nachher wird es mit anderen Kälbern in einem abgetrennten Raum gehalten, bis sie die Plätze der Mütter einnehmen, welche getötet werden. Weniger kräftige, kranke und männliche Kälbchen werden nach ein bis zwei Wochen purer Folter an Mastbetriebe verkauft. Die Milchproduktion weist einen regelrechten Kuhverschleiß auf. Unter normalen Umständen wird eine Kuh bis zu 20 Jahre alt. Durch die Überbeanspruchung ist sie nach 5 Jahren bereits verbraucht und erhält zum Dank einen preisgünstigen Transport zum Schlachthof.

Der Mensch ist das einzige Säugetier, welches die Unverschämtheit besitzt, sich die Muttermilch anderer Spezien zu eigen zu machen und das, obwohl Milch weit schädlicher für ausgewachsene Lebewesen ist als nützlich.

Kuhmilch ist die Muttermilch eines Kälbchens und nicht für den menschlichen oder hündischen Verzehr gedacht.

Gesundheitliche Aspekte

Kuhmilch enthält neben Eiweiß und Fett hohe Anteile an Milchzucker (Laktose). Milchzucker kann von erwachsenen Hunden kaum verdaut werden, da sich die dafür benötigte Enzymproduktion (Laktase) im Erwachsenenalter verringert oder einstellt. Kuhmilch kann daher heftige Verdauungsstörungen und Durchfall verursachen.

Quark und Hüttenkäse enthält viel Phosphor, was sich negativ auf den Kalziumhaushalt auswirkt. Kondensmilch, Sahne und Butter sind extremst fettreich und enthalten einen noch höheren Anteil an Milchzucker wie Milch. Durch den hohen Gehalt an gesättigten Fettsäuren ist Butter zusätzlich schwer verdaulich.

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Quellen und/oder zum weiterlesen

  1. Rollinger, Maria: Milch besser nicht, Jou
  2. Literaturquellen siehe: Literatur