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Besteht denn karnivore Hundennahrung nicht aus Schlachtabfällen?

Dass carnivore Nahrung für Hunde in erster Linie aus Schlachtabfällen besteht, ist ein populärer Irrglaube: In der Vernichtungsmaschinerie der Ausbeutungsindustrie gibt es keine Abfälle im eigentlichen Sinne. ´

Als sich Anfang des 20. Jahrhunderts Katzen und Hunde als des Menschen lebende “Kuscheltiere” wachsender Beliebtheit erfreuten, erkannten findige Strategen der Leichenteilindustrie ihre Chance noch mehr Gewinn durch die Vermarktung ihrer Opfer zu erzielen. Die Innereien, Blut und andere, dem Menschen nicht schmackhafte Leichenteile wurden nicht mehr teuer entsorgt, sondern zu “Tierfutter” verarbeitet, welches verkauft seinen enormen Beitrag zur Rentabilität von Ausbeutung und Ermordung von sog. Nutztieren leistet. Es werden alle Organe und das Blut der ermordeten nichtmenschlichen Tiere zur Nahrung anderer Tiere verarbeitet. Selbst Schwänze, Nasen und Ohren kann man in Tierfachgeschäften kaufen.

Der Umsatz für Hundefutter lag 2005 bei 948 Millionen Euro1). Eine unglaubliche Summe, die in die Kassen der Tiermordprofitöre floss.

Die Bestandteile omnivorer Hundenahrung sind ebenso wie Tierhaut (Leder) und Knochenmehl keineswegs Schlachtabfälle, sondern Erzeugnisse, die Ausbeutung, Zucht und Ermordung sog. “Nutztiere” nur noch lukrativer gestalten. Doch selbst unter der irrealen Bedingung, dass es sich aus wirtschaftlicher Perspektive bei omnivorer Hundenahrung um Schlachtabfälle (also Müll) handeln würde, so wäre es dennoch ethisch abzulehnen Hunde damit zu ernähren: Symbolisiere es doch Akzeptanz dem alltäglichen Massenmord gegenüber; wir würden zu NutznießerInnen der Ausbeutungsindustrie.

Einige besonders “edle” Hundefutterfirmen brüsten sich sogar damit, spezielle Tiere für Hundenahrung zu Züchten und zu schlachten.

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