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Dass in Hundefutter verarbeitete Tierleichen anderer Spezies enthalten sind, ist jedem klar. Dass dafür allerdings auch regelmäßig und teilweise dauerhaft Tierversuche durchgeführt werden ist kaum jemandem bewusst. Nicht nur für die besonders teuren Spezialdiäten für bestimmte Krankheiten, bei denen Hunde massenhaft gezüchtet, infiziert bzw. künstlich die Krankheit hervorgerufen wird, gefangen gehalten, “geheilt” und in der Regel anschließend getötet werden oder während dem Experiment sterben, sondern auch für ganz gewöhnliche Futtersorten. Es wird unter anderem geforscht wie der Kot und Urin der Tiere aussieht, wie viel Gase die Nahrung bildet, der Nährwert, die Verdaulichkeit und vieles mehr.
Diese Tests die nicht zum wohle der Hunde, sondern zur besseren Vermarktung des Produkts geschehen, werden regelmäßig an unzähligen Hunden durchgeführt. Da nutzt es auch nichts, dass einige Hersteller heutzutage mit ihren “Vorzeigelaboratorien” an die Öffentlichkeit gehen und den Menschen mit Bildern von bekuschelten und Schwanz-wedelnden Hunden die Realität verschleiern. Sie sind und bleiben Versuchsobjekte und werden als solche behandelt. Wir alle wissen wie unglücklich Hunde sind, wenn sie auch nur kurze Zeit allein gelassen werden. Die respektlose Gefangenschaft, Benutzung und Vermarktung von lebenden Wesen spricht für sich.
Allein um der Opfer dieser Geschäftsleute willen sollte man als Hundefreund auf konventionelles (sog.) Hundefutter verzichten. Hier findest du Alternativen zum so hoch gepriesenen Hundefutter!
Die Hauptzutat in Hundefutter besteht aus sog. Fleisch und Schlachtnebenprodukten. Dies sind innere und äußere Organe (wie Nasen, Nieren, Zunge, Genetalien etc), Knochen, Horn, eben alles, was der Mensch übrig lässt. Darüber Hinaus kommen häufig erkrankte Tiere in die Hundefutterdosen, die für den menschlichen Verzehr aufgrund von Krankheiten nicht freigegeben wurden. Für Haustierfutter gelten hier weniger strenge Bestimmungen.
Auch die Vergiftung durch die dem lebenden Fleischlieferanten verabreichten und als Giftstoffe in den Organen eingelagerten Medikamente ist hier möglich, da vielerlei andere Medikamente häufig schon präventiv verabreicht werden.
Dies schädigt den Körper des Hundes, belastet insbesondere die Nieren und verusacht eine ganze Palette von “Zivilisationskrankheiten”.
Futter impliziert die Fütterung eines hilfsbedürftigen Wesens das in Abhängigkeit zu seinem Gönner steht. Wir aber sehen alle anderen Tiere als gleichberechtigte Lebewesenesen an. Nehmen wir andere Tiere bei uns auf, so füttern wir sie nicht gnädiger Weise, sondern teilen unsere Resourcen gerne mit ihnen. Wir geben ihnen Nahrung ab.
Füttern, insbesondere aber die Bezeichnung Futter wird in der heutigen Gesellschaftsform immer mit Herabsetzung gleichgestellt. Der Bauer füttert sein “Vieh”, eine Oma die Enten und das Kind sein “Haustier”. Eher selten wird von einer liebevollen Abhängigkeit ausgegangen, z. B. beim füttern von Babys. Babys werden gefüttert, weil (und so lange) sie nicht in der Lage sind selbst die Nahrung aufzunehmen. Da Hunde jedoch nicht dermaßen Hilfsbedürftig sind wie ein Baby trifft diese Assoziation nicht im geringsten zu.
So ist auch der weit verbreitete Ausspruch geprägt “Tiere fressen, Menschen essen” welcher lediglich die Überlegenheit des Menschen darlegen möchte. So mancher Mensch frisst viel eher als dass er isst und so manches andere Tier hat bessere “Tischmanieren” als oft unter den Menschen zu beobachten ist.
Nichtmenschliche Tiere sind nicht Minderwertiger. Bei Lebewesen die wir als Gleichwertig ansehen, käme uns diese Art der verbalen Diskriminierung nicht in den Sinn.
Wer geht schon Babyfutter kaufen? Bei Hunden im Sinne von Hundefutter stellt dies jedoch kaum jemand in Frage. Warum auch, die meisten Menschen sehen Haustiere eben nicht als individuelle Lebewesen, sondern als Eigentum.
Damit dieses Thema auch Menschen erreichen kann, welche über verbale Diskriminierung noch nicht reflektiert haben, sehen wir uns stellenweise genötigt Futter zu erwähnen. Wer Infos über Hundefutter sucht, wird nie auf Seiten gelangen, auf denen ausschließlich in respektvollem Ton von und über Hunde, ihrer Nahrung und der zur Nahrung degradierten anderen Tiere gesprochen wird.
Im Übrigen sehen wir Hundefutter tatsächlich als das an, als was es sich selbst bezeichnet. Minderwertige Nahrung zur Grundversorgung für als minderwertig herabgesetzte Lebewesen. Sprechen wir also nur von Hundefutter, meinen wir nicht die Nahrung der Hunde, sondern tatsächlich die als Futter verkauften, zusammengepanschten undefinierbare Widerlichkeiten.
Literaturquellen siehe: Literatur
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