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Bisswunden können nicht nur von anderen Hunden verursacht werden, sondern auch von Katzen, Ratten, Mäusen oder andere wehrhaften Tieren. Je verwilderter das Revier in welchem sich ein Hund austoben darf, um so größer ist die Gefahr mit einem anderen Mitbewohner in Konflikt zu geraten.
Im Speichel wimmelt es von Bakterien und Keimen, daher ist eine Bisswunde keine Kleinigkeit, egal ob ein Hund, Mensch oder ein anderes Tier gebissen wurde.
Bissverletzungen können sehr tief sein oder eitern häufig unter der Haut weiter, obwohl von außen kaum etwas erkennbar ist.
Über Bissverletzungen können gefährliche Krankheiten übertragen werden. Grundsätzlich, insbesondere aber bei Wildtieren sollte daher schnellstmöglich ein Tierarzt aufgesucht werden.
Ist die Wunde sehr schlimm, muss der Hund unverzüglich zum Tierarzt, um Folgeschäden und lebensbedrohlichen Blutverlust zu verhindern. Die folgenden Maßnahmen sind also nur zur richtigen Zeit sinnvoll. Es wäre natürlich sehr dumm die Wunde reinigen zu wollen, während der Hund gerade verblutet.
Bei Wunden können vorab verschiedene Maßnahmen ergriffen werden:
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Die Wunde schnellstmöglich mindestens 5 Minuten mit lau warmem Wasser spülen. Kann der Hund nicht in die Dusche gebracht werden, so reicht auch der warme (nicht heiße) Wasserstrahl aus einer sauberen Gießkanne. Bei nicht gereinigten oder älteren Wunden wird der Tierarzt in jedem Fall vorbeugend ein Antibiotika verabreichen
Die Haare um die Wunde herum entfernen, so erfolgt die Begutachtung, Wundreinigung und Wundheilung erheblich leichter
Vor einem Tierarztbesuch sollten keine Wundsalben aufgetragen werden
Calendula - äußerlich auf bereits geschlossene Wunden auftragen
Da eine wilde Beißerei immer eine Notfallsituation ist, sind hier sowohl beim Mensch als auch beim Hund Bach-Rescue sinnvoll.
Bluten: Hunde können nach Bissverletzungen stark bluten. Drückt man mit dem Finger auf das Zahnfleisch und wird dieses anschließend nicht wieder kräftig rosa, so leidet der Hund unter starkem Blutverlust, der sehr gefährlich ist.
Bissverletzungen in Bauch, Hals und Kopfbereich können hochgradig gefährlich sein, auch wenn äußerlich nicht viel zu sehen ist.
Tollwut: Es ist möglich, dass sich der Hund nach einem Biss mit
Tollwut oder anderen Erkrankungen infiziert hat, insbesondere bei Wildtieren.
Bei starken Schmerzen im Bereich um die Wunde hat diese sich evtl. mit Bakterien infiziert
Sehr tiefe, stark blutende, großflächige oder geschwollene Wunden müssen unbedingt beim Tierarzt vorgestellt werden.
Gerade Kinder verhalten sich gegenüber (fremden) Hunden häufig völlig falsch und provozieren so kritische Situationen. Es wird davon ausgegangen, dass etwa die hälfte aller Kinder mit 12 Jahren bereits von einem Hund gebissen wurden. Auch der liebste Hund könnte einmal im Affekt zuschnappen.
Es ist wichtig, Kinder vor Fehlverhalten zu warnen:
Hunde niemals anstarren, auf keinen Fall lange in die Augen schauen
Vor einem Hund nicht schreiend davon laufen, sondern stehen bleiben und deutlich “Nein” oder “Aus” sagen
Hunde nicht ärgern
Erst fragen, bevor man Hunde anfasst, fremde Hunde nicht einfach streicheln
Hunde nicht gewaltsam aus dem Schlaf reißen, es könnte sein, dass er ungewollt zubeißt weil er gerade aus einem wilden Traum gerissen wird und sich erschreckt
Hektische Bewegungen vermeiden, sie können den Hund aggressiv und unsicher machen oder den Jagdinstinkt wecken
Hunde, die einen zu ausgeprägten Schutzinstinkt haben, könnten aggressiv werden, wenn man ihren Menschen auch nur zum Schein z.B. im Spiel “angreift”
Hunde können zu Hause anders reagieren als beim Spaziergang. Manche Hunde verteidigen ihr Revier sehr gewissenhaft und da haben aus ihrer Sicht auch fremde Kinder nichts zu suchen, also Vorsicht!
Wer keinen Biss riskieren möchte, sollte sich von raufenden Hunden fern halten, denn beide Parteien werden in dieser Stresssituation nicht bemerken, dass das Bein oder die Hand zwischen ihren Zähnen von ihrem Mitmenschen und nicht von dem Gegner stammt.
Hunde dürfen auf keinen Fall körperlich bestraft werden, sollten aber eine gewisse Grunderziehung kennen.
Vorsicht bei ängstlichen Hunden, die mit Kindern schlechte Erfahrungen gemacht haben
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Die Haus und Heilmittel entstammen verschiedener Quellen. Sie sollen im Ernstfall nicht die Arbeit eines Fachmenschen (Tierarzt oder Tierheilpraktiker) ersetzen. Man kann häufig versuchen, ein passendes Mittel zu finden, nicht aber gleichzeitig alles kombinieren! Ob und wie einzelne Heilmittel eingesetzt werden, bedarf einer genauen Diagnose, welche ein Laie nicht immer richtig durchführen kann. Falsch angewendete Hausmittel können unter Umständen mehr schaden als nutzen.
Die Infos wurden nach bestem Wissen und Gewissen erstellt, sie sind dennoch ohne Gewähr und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Literaturquellen: Literatur
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