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Der Säure-Basenhaushalt reguliert in großem Maße den Stoffwechsel im Körper. Er unterliegt durch Ernährung, Stress, Krankheit oder Medikamente starken Schwankungen, welche zu ernsthaften Stoffwechselstörungen führen können.
Der pH Wert gibt den Säuregehalt, genauer gesagt den Gehalt an Wasserstoffionen (H+) an. Wasser liegt etwa bei pH 7, was als neutraler pH Wert angesehen wird. Ist der pH Wert tiefer (< 7), spricht man von saurem Milieu, ist der pH Wert höher (> 7), von alkalischem Milieu.
Der gesunde Hundeharn ist sauer. Ein saurer Harn (< 7) verhindert die Bildung von Blasenkristallen, welche zu Harnstein führen können.
Eine regelmäßige Messung kann (besonders bei selbst zubereiteter Nahrung) helfen, den pH-Wert zu überwachen.
Durch eine Übersäuerung bilden sich Harnsteine, welche durch viel Trinken ausgeschwemmt werden können. Die Ursache für eine Übersäuerung stellt eine Entgleisung dar und wird meist von selbst durch eine vertiefte und schnellere Atmung reguliert, wodurch eine Blutübersäuerung (Azidämie) verhindert wird. Im fortgeschrittenen Stadium erschöpfen sich jedoch die Reserven und Harnsteine treten auf.
Harnsteine jeglicher Art können massive Verletzungen hervorrufen oder zu Verschließung der harnleitenden Wege führen.
Basenbildene Nahrungsmittel sind:
In geringer Wirkung auch Wassermelonen und Tofu
Ist der pH-Wert des Harns jedoch zu “basisch” (pH > 6,5 - 8,0 und mehr) und liegt zugleich eine Übersättigung des Harns mit Magnesium und Phosphor vor, können Struvitsteine entstehen.
Struvitsteine können mittels ansäuernder Diät aufgelöst, und bei vorliegenden bakteriellen Erkrankungen, mit zusätzlichen geeigneten Maßnahmen behandelt werden.
Ansäuernde Wirkung zeigen:
Eine große Portion Nahrung am Tag kann einen „alkalischen Schub“ verursachen. Werden mehrer kleine Portionen über den Tag verteilt, wird der pH-Wert besser im leicht sauren Bereich gehalten.
Verstärkte Blutzufuhr zu den Muskeln regt den Stoffwechsel und das lymphische System an, wodurch Giftstoffe und Schlacken ausgeschieden werden. Der Blutdruck normalisiert sich, der Blutsäurespiegel wird gesenkt.
NaHCO3 oder auch doppeltkohlensaures Natrium genannt, soll dem Trinkwasser zugesetzt einen Einfluß auf den Blut-pH-Wert (Blutsäurespiegel) haben. Unter Zusatz von NaHCO3 sei es zu einem weniger eklatanten Abfall des Blut-pH-Wertes unter Belastung gekommen. Das NaHCO3 wirkt dem Laktat, das unter hohen Belastungen gebildet wird entgegen. Somit kann der Blut-pH-Wert in Bereichen gehalten werden, die es der Muskulatur ermöglichen effektiv zu arbeiten.
ANMERKUNG: Diese Info habe ich auf einer Sportseite gefunden. Es sollte abgeklärt werden ob und in wie weit Natriumhydrogenkarbonat auch für Hunde hilfreich sein kann. Insbesondere bezüglich Niere (Ren)erkrankungen.