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Bei Hunden findet man nicht selten ein Othämatom (Bluterguss an der Ohrmuschel). Dies entsteht durch haufiges kratzen oder kauen an den Ohren.
Zunächst muss festgestellt werden, ob die Ursache im Ohr drinnen (z. B. Fremdkörper) oder außerhalb (z.B. Milben) liegt. Ein Othämatom kann leicht mit einem Abszess verwechselt werden. Beim Abszess hat der Hund allgemeine Krankheitssymptome (Appetitlosigkeit, Apathie usw). Diese Fehlen beim Othämatom völlig.
Wenn die Ursachen beseitigt worden sind, heilt ein Othämatom von alleine wieder aus. Als Komplikation wäre hier eine Schrumpfohr zu nennen, welches aber mehr ein optisches Problem für die Umwelt des Hundes, als für diesen selbst darstellt. Othämatome können sich, wenn sie nicht vollständig abgebaut werden auch einkapseln. Auch dies ist nicht weiter dramatisch und rechtfertigt keine Ohramputationen, die Tierärzte in solchen Fällen gerne vornehmen.
Arnika als homöopathisches Mittel unterstützt die Heilung und verhindert rechtzeitig eingenommen Hämatome.
Die Haus und Heilmittel entstammen verschiedener Quellen. Sie sollen im Ernstfall nicht die Arbeit eines Fachmenschen (Tierarzt oder Tierheilpraktiker) ersetzen. Man kann häufig versuchen, ein passendes Mittel zu finden, nicht aber gleichzeitig alles kombinieren! Ob und wie einzelne Heilmittel eingesetzt werden, bedarf einer genauen Diagnose, welche ein Laie nicht immer richtig durchführen kann. Falsch angewendete Hausmittel können unter Umständen mehr schaden als nutzen.
Die Infos wurden nach bestem Wissen und Gewissen erstellt, sie sind dennoch ohne Gewähr!
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