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Selbst bei einem leichten Verkehrsunfall sollte der Hund einem guten Tierarzt vorgestellt werden, der ihn gründlich untersucht. Auch wenn der Hund keine offensichtlichen Schäden davon getragen hat, können die inneren Verletzungen tödlich enden.
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Blutergüsse
Fleischwunden
Knochenbrüche
Quetschungen
Innere Verletzungen
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An Straßen sollte ein Hund immer mit einer Leine gesichert werden
Eine Grunderziehung kann Leben retten, das “Halt” oder “Stopp” muss immer sofort befolgt werden
Sich dem Hund vorsichtig nähern (Achtung, er könnte unter Schock stehen und vor Schmerzen um sich beißen)
Anlegen eines Maulkorbes oder fixieren des Mundes mit einer Schlinge oder ähnlichem (Achtung, der Hund muss noch atmen können!)
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Den Hund so wenig wie möglich bewegen
Das Unfallopfer mit einer Decke warm halten
Wenn kein Tierarzt kommt, den Hund so ruhig wie möglich in den Kofferraum legen um ihn in die Klinik zu fahren. Schwere Hunde sollten wie im Erste-Hilfe-Kurs gelernt auf eine Decke gerollt werden und mit Hilfe einiger Bretter wie mit einer Trage transportiert werden. (Achtung, im Schock könnte der Hund versuchen, von der Trage zu springen, daher unbedingt fixieren!)
Ein offensichtlicher
Knochenbruch sollte unverzüglich vorsichtig geschient werden. Hierzu reicht für den Anfang schon ein Stock, eine zusammen gerollte Zeitung und etwas Klebeband. Auch mit dicken Handtüchern kann man zumindest ein wenig das Bein schützen.
Bei einem bewusstlosen Hund ist darüber hinaus darauf zu achten, dass
er Verletzungen an der Wirbelsäule davon getragen hat
Hals und Wirbelsäule stabilisiert werden
die Atemwege frei sind und er ausreichend Luft bekommt
die Zunge nicht in den Rachen rutschen kann und so die Luftröhre verstopft (Kopf nach unten und Zunge zur Seite)
Die Blutung zum Stillstand bringen, dazu mit einem sauberen Tuch oder Notfalls der bloßen Hand fest auf die Wunde drücken.
Siehe auch: Blutungen
Das
homöopathische Mittel Arnika montana verhindert Schmerzen und Schwellungen, einfach alle 15 Minuten bis zum Eintreffen beim Tierarzt ein Globuli unter die Zunge geben
Ein Verkehrsunfall ist ein klarer Fall für Rescue. Der Hund steht unter Schock, ist ängstlich und leidet unter den Schmerzen. Um seine psychische Verfassung annähernd wieder ins Gleichgewicht zu bringen, wird alle 15 Minuten ein Globuli unter die Zunge gelegt.
Der Tierarzt prüft die Vitalfunktionen des Hundes
Ist der Hund nicht bei Bewusstsein, bekommt er einen venösen Zugang gelegt und Medikamente gespritzt
Er versorgt offene Wunden
Der Hund wird geröntgt und eventuelle
Frakturen behandelt
Die Haus- und Heilmittel entstammen verschiedener Quellen. Sie sollen im Ernstfall nicht die Arbeit eines Fachmenschen (Tierarzt oder Tierheilpraktiker) ersetzen. Man kann häufig versuchen, ein passendes Mittel zu finden, nicht aber gleichzeitig alles kombinieren! Ob und wie einzelne Heilmittel eingesetzt werden können, bedarf einer genauen Diagnose, welche ein Laie nicht immer richtig durchführen kann. Falsch angewendete Hausmittel können unter Umständen dem Hund mehr schaden als nutzen.
Die Infos wurden nach bestem Wissen und Gewissen erstellt, sie sind dennoch ohne Gewähr und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Literaturquellen: Literatur
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