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Im Labor werden verschiedene Körperflüssigkeiten auf verschiedene Krankheitsursachen hin untersucht.
Die Normalwerte weichen von Labor zu Labor etwas ab.
Von der Norm abweichende Labor-Parameter sind an sich keine Krankheit, sondern geben unter Umständen Hinweise auf eine Erkrankung oder einen problematischen Zustand, sind also lediglich ein Symptom. Bestimmte von der Norm abweichende Werte können für den individuellen Hund durchaus völlig normal sein. Daher ist eine massive Ernährungsumstellung oder durch Spezialdiät eine “Laborwert-Kosmetik” betreiben zu wollen absoluter Blödsinn. Glaube nicht, du müsstest bestimmte Werte um jeden Preis normalisieren. Schau lieber, ob der erhöhte Wert wirklich krankheitsbedingt ist und sorge für eine Behandlung der Grunderkrankung. Natürlich kann in diesem Zusammenhang eine Veränderung der Nahrung sinnvoll sein.
Wenn du bei den veränderten Werten einen Nährstoffmangel vermutest, dann beachte auch das Allgemeinbild des Hundes. Wenn der Hund keine Anzeichen eines Nährstoffmangels zeigt, kannst du abwarten und das Blutbild nach einiger Zeit wiederholen. Wurde das Blutbild jedoch aufgrund von beunruhigenden Symptomen erstellt, solltest du dir unbedingt die bisher verwendete Nahrung genauer ansehen.
Das Differentialblutbild gibt die zellulläre Zusammensetzung der Leukozyten (weißen Blutkörperchen) des Blutes an. Dazu wird der Prozentuale Anteil der einzelnen weißen Blutkörperchen an der gesamten Leukozytenzahl ermittelt. Außerdem: stabkernige neutrophile Granulozyten, segmentkernige neutrophile Granulozyten, eosinophile Granulozyten, basophile Granulozyten, Lymphozyten und Monozyten.
Die Erkenntnisse hieraus geben Aufschluss über eventuelle Blutkrankheiten, Infektionen und Entzündungen im Körper des Hundes.
Das große Blutbild setzt sich aus dem kleines Blutbild und dem Differentialblutbild zusammen.