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Von Verstopfung sprechen wir, wenn der Hund seltenen oder gänzlich fehlenden Stuhlgang hat, der Kot also im Darm verbleibt.
Vegan ernährte Hunde leiden eher selten an zu hartem Stuhl oder Verstopfung
Im Alter sind Hunde besonders anfällig für Verstopfung, da sie häufig zu wenig trinken
ungesunde, ballaststoffarme Nahrung bzw. falsche Ernährung
Überdosierung des Nahrungsangebot, es kommt zum Beförderungsstillstand im Darm
Bewegungsmangel
Hektik beim Stuhlgang (Hat der Hund nicht ausreichend Zeit sein Geschäft zu erledigen, kann es zu Verstopfung kommen)
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Aluminiumüberempfindlichkeit (z.B. auch im Essgeschirr)
Nebenwirkungen von Medikamenten
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Nierenprobleme
Abszesse oder Tumore
Beckenbruch
Stoffe, die für den Körper unnütz, giftig oder schädlich sind und eigentlich ausgeschieden werden müssen, verbleiben zu lang im Körper. Es kommt zu einer gefährlichen Ansammlung von Stoffwechselendprodukten.
Ein Tierarzt sollte die Ursache für die Verstopfung herausfinden
Bewegung: mehrmals täglich gemütliche Spaziergänge nach dem Essen regen die Verdauung an. Aber Vorsicht! Nur nach kleinen Mahlzeiten und nicht herumtollen um eine Magendrehung zu verhindern.
zwischen den Mahlzeiten viel spielen
Mehr Achtsamkeit: Viele Hunde leiden nur unter Verstopfung, weil sie nicht können wenn sie müssen. Wenn Hunde nicht ausreichend vor die Türe können, verdickt und verhärtet der angestaute Kot. Daher ist eine Hundeklappe oder sofortiges Reagieren die beste Präventivmaßnahme.
Haferkleie: Täglich 1/2 bis 2 Teelöffel Weizenkleie über das Essen geben beugt Verstopfung vor. Bei Akuter Verstopfung können Kleiepillen aus Gemüsebrühe und Kleie geformt und dem Hund gegeben werden.
Leinsamen ausreichend in Wasser quellen lassen und mit gekochtem
Apfelmus dem Hund anbieten. Bei Bedarf etwas Gemüsebrühe zugeben, um den Geschmack zu verfeinern.
Einen Schuss
Pflanzenöl wie Sonnenblumenöl in die Nahrung mischen. (Je nach Größe des Hundes 2 bis 4 Esslöffel)
Ein bis zwei Teelöffel Getreideflocken in jede Mahlzeit mischen.
1/2 Feige klein hacken und täglich in die Nahrung geben.
Täglich 1 Teelöffel pulverisierte Walnüsse unter das Essen mischen.
Frische, ungekochte
Holunderbeeren haben eine stark abführende Wirkung.
ca. 10 frische Heidelbeeren klein gehackt unter die Nahrung mischen.
Aprikosenscheiben aus der Dose mehrmals täglich geben
Manche Hunde mögen Dosenkürbis recht gerne, ansonsten unter das Essen mischen. Ein bis Zwei Teelöffel reichen häufig bereits aus.
1 Teelöffel gekochten Rhabarber über das Essen geben.
Kinderlakritz in sehr kleinen Stückchen.
Pflaumen: Je nach Größe des Hundes 2 bis 8 getrocknete Pflaumen mit etwas Haferbrei mischen und dem Hund anbieten.
Nux vomica C6 (Brechnuss) - Zwei mal täglich ein Globuli über drei Tage hinweg gegen Magenverstimmung
Silicea C6 (Kieselsäure) - Zwei mal täglich ein Globuli über drei Tage lang bei sehr mageren Hunden
Siehe auch: Homöopathie
Haare am Po stutzen. Sie können verkleben oder verfilzen und keinen Kot durchlassen. Ist dies die Ursache der Verstopfung, wird von einer mechanischen Verstopfung gesprochen.
Hunde, die Knochen bekommen leiden häufig unter Verstopfung. Vielleicht mal mit dem Nachbarn reden, ob dieser dem “armen” Hund nicht ab und an mal was “richtiges” zu beißen gibt.
Für eine gute Verdauung essen Hunde bei Bedarf Gras. Im Idealfall hat ein Hund immer Zugang zu einem Garten mit einer ungedüngten Wiese. Aber auch in einer Mietswohnung kannst du deinem Mitbewohner helfen, indem du in verschiedenen Blumenkästen Weizen und Hafer anpflanzt und diese dem Hund zur Verfügung stellst damit er daran knabbern kann.
Häufig kommt es vor, dass Hunde zwar aussehen als hätten sie Verstopfung, bei näherer Betrachtung jedoch leiden sie an Durchfall. Der Hund hat zwar weiterhin den Drang, Kot abzusetzen, der Darm ist dann allerdings bereits völlig leer.
Nach einer Verstopfung ist eine Darmsanierung ratsam.
Bis die Verdauung des Hundes wieder im Lot ist, sollte er nur Schonkost zu sich nehmen.
Verstopfung kann gefährlich werden. Hat ein Hund 48 Stunden keinen Stuhlgang, sollte sofort ein Tierarzt aufgesucht werden!
Die Haus und Heilmittel entstammen verschiedener Quellen. Sie sollen im Ernstfall nicht die Arbeit eines Fachmenschen (Tierarzt oder Tierheilpraktiker) ersetzen. Man kann häufig versuchen, ein passendes Mittel zu finden, nicht aber gleichzeitig alles kombinieren! Ob und wie einzelne Heilmittel eingesetzt werden, bedarf einer genauen Diagnose, welche ein Laie nicht immer richtig durchführen kann. Falsch angewendete Hausmittel können unter Umständen mehr schaden als nutzen.
Die Infos wurden nach bestem Wissen und Gewissen erstellt, sie sind dennoch ohne Gewähr!
Literaturquellen: Literatur
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