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Tollwut beim Hund

Tollwut ist eine Virusinfektion welche bei Hunden (und anderen Tieren inklusive Mensch) eine akute lebensbedrohliche Gehirnentzündung verursacht. Das Virus verbreitet sich nach einer Infektion über das Innere der Nervenfasern in die peripheren Nerven bis in das Rückenmark und gelangt schließlich zum Zentralnervensystem. Sollte das Virus direkt in die Blutbahn gelangen, kann es das Zentralnervensystem auch sehr schnell erreichen.

Das Virus kann die meisten Arten warmblütiger Tiere betreffen, ist aber unter Nicht-Fleischfressern selten.

Übertragung

Wildtiere können Tollwut übertragen. Hauptüberträger ist der Fuchs. Das Virus ist im Speichel eines erkrankten Hundes enthalten. Es kann per Tröpfcheninfektion über kleine Verletzungen der Haut und Schleimhäute übertragen werden.

RNA-Viren können durch tagelange Trockenheit und starke Sonneneinstrahlung, beziehungsweise durch Desinfektionsmittel oder hohe Temperaturen, z.B.: Hitzesterilisation inaktiviert werden.

Krankheitsausbruch

Die Inkubationszeit beträgt in der Regel 2 bis 8 Wochen. Tollwut dauert zwischen einem Tag und einer Woche und endet praktisch immer tödlich. Die Krankheit beginnt häufig mit Wesensveränderungen.

Tollwütige Hunde werden getötet. Heilung ist keine bekannt. Besteht Verdacht auf Tollwut so kann der Hund auch gegen den Willen des mit ihm lebenden Menschen in Quarantäne gesteckt und unter Umständen sogar getötet werden.

Symptome

Das stereotypische Bild eines angesteckten, „tollwütigen“ Tieres ist der „verrückte Hund“ mit Schaum vor dem Mund. Tollwut kann sich auch in einer so genannten paralytischen Form zeigen, bei welcher sich der Patient unnatürlich ruhig und zurückgezogen verhält.

Erkrankte Hunde können besonders aggressiv und bissig werden, sind übererregt, zeigen einen gesteigerten Geschlechtstrieb und bellen scheinbar grundlos. Später stellen sich Lähmungen ein, die zu heiserem Bellen, Schluckstörungen (starkes Speicheln, Schaum vor dem Maul) und Heraushängen der Zunge führen und infolge Lähmung der Hinterbeine kommt es zum Festliegen. Die Phase der „rasenden Wut“ kann auch fehlen und die Tollwut gleich mit dem Lähmungserscheinungen beginnen („stille Wut“). Es kommen auch untypische Verläufe vor, die zunächst einer Magen-Darm-Kanal-Entzündung (Gastroenteritis) gleichen.

Impfung

Nur während der mehr oder minder langen Frühphase, also in den ersten Stunden, ist eine Impfung möglich. Sobald das Virus das Gehirn erreicht hat, ist eine Impfung nicht mehr wirksam.

Um die Verbreitung der Krankheit zu bekämpfen, besteht für den grenzüberschreitenden Reiseverkehr mit kleinen Haus- und Heimtieren (z. B. Hunde) eine allgemeine Impfpflicht gegen Tollwut.

Herstellung des Tollwutimpfstoffes

Das Tollwutvirus wird Kaninchen (und anderen Tieren) in das Gehirn gespritzt. Die Tiere zeigen daraufhin Symptome wie Appetitlosigkeit, Sensibilität gegenüber der Außenwelt (Lärm und Luftempfindlichkeit), aufschäumen des Speichels, Schluckbeschwerden, Zittern und Krämpfe, Ruhelosigkeit und leiden unter den Schmerzen der Einstichstelle. Die Tiere werden erst im Endstadium der Krankheit getötet um aus ihrem Gehirn und Rückenmark den Impfstoff zu gewinnen. (20 % des Impfstoffes besteht aus Gehirngewebe). Dies wird den Hunden gespritzt - und soll sie vor der Krankheit schützen.1)

Zu keiner Zeit ist der Unterschied zwischen Haustieren und Nutztieren so grausam deutlich. Die Opfer werden nicht gequält und ermordet um Leben zu retten (was schon schlimm genug wäre), sie werden gefoltert um eine EVENTUELLE Ansteckung von jenen die wir als wertvoller betrachten zu verhindern.

Info

Die Haus und Heilmittel entstammen verschiedener Quellen. Sie sollen im Ernstfall nicht die Arbeit eines Fachmenschen (Tierarzt oder Tierheilpraktiker) ersetzen. Man kann häufig versuchen, ein passendes Mittel zu finden, nicht aber gleichzeitig alles kombinieren! Ob und wie einzelne Heilmittel eingesetzt werden, bedarf einer genauen Diagnose, welche ein Laie nicht immer richtig durchführen kann. Falsch angewendete Hausmittel können unter Umständen mehr schaden als nutzen.

Die Infos wurden nach bestem Wissen und Gewissen erstellt, sie sind dennoch ohne Gewähr!

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Quellen

  1. Literaturquellen: Literatur
1) James A. Peden; Vegetarische Hunde und Katzenernährung; S. 194