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Wen Hunde nicht mehr hören können, sind sie entweder sehr eigenwillig oder taub. Vielen Menschen wird häufig vorgeworfen, sie würden zu viel mit Hunden reden und das stimmt tatsächlich (obwohl es grundsätzlich nicht schadet). Hunde benötigen kein ständiges Geplapper, sie möchten klare Aussagen. Daher ist ein gehörloser Hund nicht unbedingt viel anders als ein Hörender. Insbesondere, wenn die Gehörlosigkeit in jungen Jahren auftritt, kann der Hund problemlos damit leben. Nur der Mensch muss sich ein wenig umstellen und statt akustischer (Geräusche) einfach visuelle (Gesten) Signale zur Kommunikation benutzen.
An visuelle Signale gewöhnen (z. B. Hand heben für komm her)
Taube Hunde niemals alleine draußen herumlaufen lassen
In der Nähe von Straßen muss ein tauber Hund immer an die Leine, da er Fahrzeuge nicht hören kann und überfahren wird. (Viele Autofahrer hupen zwar, erwarten aber auch, dass der Hund dann verschwindet)
Geduld: Taube Hunde können schwieriger im Umgang sein als gesunde Hunde und viel Geduld benötigen
Lob: Alles, was irgendwie erreicht wird, ausgiebig loben. Dabei bitte nicht vergessen, ein noch so fröhliches “fein gemacht” hat für den Hund keinerlei Bedeutung. Leckerli und Streicheleinheiten sind da schon besser.
Wecken: Muss der Hund aus seinem Schlaf geweckt werden, sollte man sehr vorsichtig vorgehen. Jeder kann nachvollziehen wie unangenehm es ist, plötzlich aus dem Schlaf geschüttelt zu werden. Taube Hunde können einen Menschen nicht schon von weitem auf sich zu gehen hören und werden sehr nervös und schreckhaft wenn man sie nicht rücksichtsvoll und sanft behandelt.
Vibrationen: Hunde können sehr feine Schwingungen war nehmen. Um die Aufmerksamkeit des Hundes zu erregen, genügt häufig schon ein kräftiger Fußtritt auf den Boden oder ein mal zu hüpfen.
Hunde sehen im Dunkeln besser als wir Menschen. Aber es ist auch möglich, eine Zeichensprache mit einer Taschenlampe zu entwickeln. Leuchtet der Strahl z. B. auf die Füße des Menschen, weiß der Hund, dass er kommen soll.
Freunde: Taube Hunde orientieren sich gerne an ihren gesunden Artgenossen.
Gesunde Hunde hören sofort wenn die Wohnungstür geschlossen wird oder erkennen an unseren Schritten wo wir uns befinden. Taube Hunde nicht. Sie können in Panik geraten, wenn ihre Bezugsperson plötzlich verschwunden ist. Auch, wenn nur der Raum gewechselt wird. Daher sollte ein Ritual eingeführt werden, welches fortgehen und ankommen ankündigt. Etwa eine Berührung des Hundes inklusive einer bestimmten Geste oder das kurze ein und ausschalten einer auffälligen Lichtquelle.
Manche Hunde sind nicht völlig taub, sie sind nur schwerhörig. Ihnen fällt es schwer, leise oder im Alltagslärm untergehende Geräusche war zu nehmen. Hier helfen deutliche, akustische Signale zur Kommunikation wie z. B. das Händeklatschen um zum Essen ein zu laden. Unterwegs kann eine Trillerpfeife den Ruf verdeutlichen.
Die Haus und Heilmittel entstammen verschiedener Quellen. Sie sollen im Ernstfall nicht die Arbeit eines Fachmenschen (Tierarzt oder Tierheilpraktiker) ersetzen. Man kann häufig versuchen, ein passendes Mittel zu finden, nicht aber gleichzeitig alles kombinieren! Ob und wie einzelne Heilmittel eingesetzt werden, bedarf einer genauen Diagnose, welche ein Laie nicht immer richtig durchführen kann. Falsch angewendete Hausmittel können unter Umständen mehr schaden als nutzen.
Die Infos wurden nach bestem Wissen und Gewissen erstellt, sie sind dennoch ohne Gewähr!
Literaturquellen: Literatur
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