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Räude wird durch kleine Milben verursacht.
Räude wird durch Milben verursacht, die nicht auf ihrem Wirt bleiben, sondern weiter ziehen. Daher besteht höchste Ansteckungsgefahr. Insbesondere übertragen sich die Milben über Körperkontakt oder an den Liege- und Schlafplätzen des betroffenen Hundes.
Während eines Waldspazierganges kann sich der Hund diese Milben leicht eingefangen, z. B. wenn der Hund in die Nähe von Fuchsplätzen gerät, da viele Füchse unter diesen Parasiten leiden. Auch wenn kein Fuchskontakt erfolgt, so können die Milben doch an allen Plätzen wo sich der Fuchs aufgehalten hat, zu finden sein.
Gepflegte und körperlich gesunde Hunde leiden eher selten an Räude. Daher auch der unschöne Ausdruck: “Räudiger Köter” Was so viel bedeutet wie kranker, ungepflegter und unerwünschter Hund. In sehr schweren Fällen können die betroffenen Hunde kaum noch Haare am Leib tragen und haben eine geschwollene, nässende Haut.
Junghunde, die an Räude erkranken, benötigen in 90 % der Fälle keine tierärztliche Behandlung und genesen innerhalb eines Monats völlig. Zur Sicherheit ist ein Tierarztbesuch dennoch ratsam.
Vegedog erhöhen
Die Demodex-Räude wird von kleinen Haarbalgmilben verursacht. Diese kleinen Parasiten leben in den Haarbälgen dess Hundes und verursachen praktisch keinen Juckreiz.
Ob es sich bei den entdeckten Hautproblemen um eine Demodex-Räude handelt wird anhand einer Gewebeprobe unter dem Mikroskop nachgewiesen.
Die Demodex-Räude heilt in der Regel innerhalb 8 Wochen von alleine. Schwere Fälle sind eher selten.
Eine weitere Form der Räude ist die Sarkoptes-Räude. Diese ist hochgradig ansteckend und wird durch Grabmilben hervorgerufen, welche sich durch die Haut des Hundes bohren und dort ihre Gänge graben. Die Sarcoptes-Räude führt zu starkem Juckreiz und häufig auch zu bakteriellen Sekundärinfektionen. Häufig beginnen die Symptome im Gesicht (besonders Ohren) und an den Beinen.
Da sich die Milben sehr tief in die Haut graben, können Gewebeproben erfolglos sein obwohl ein massiver Befall vorliegt. Dies ist mit ein Grund, warum die Sarcoptes-Räude häufig fälschlicher Weise als Allergie diagnostiziert wird.
Die Sarcoptes-Räude ist hochgradig ansteckend.
Alte Hausmittel empfehlen, den Hund mit Altöl zu behandeln. Wird der Hund in Altöl “getaucht”, bringt dies garantiert die Milben um, aber früher oder später auch den Hund!
Die Haus- und Heilmittel entstammen verschiedener Quellen. Sie sollen im Ernstfall nicht die Arbeit eines Fachmenschen (Tierarzt oder Tierheilpraktiker) ersetzen. Man kann häufig versuchen, ein passendes Mittel zu finden, nicht aber gleichzeitig alles kombinieren! Ob und wie einzelne Heilmittel eingesetzt werden, bedarf einer genauen Diagnose, welche ein Laie nicht immer richtig durchführen kann. Falsch angewendete Hausmittel können unter Umständen mehr schaden als nutzen.
Die Infos wurden nach bestem Wissen und Gewissen erstellt, sie sind dennoch ohne Gewähr und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Literaturquellen: Literatur
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