Sie befinden sich hier: Vegan-Hund » Gesundheit des vegan ernährten Hundes » Hundekrankheiten - Krankheiten Ihres Hundes » Leckdermatitis beim Hund

Inhaltsverzeichnis

Leckdermatitis beim Hund

Unter Leckgranulom versteht man eine krankhaft veränderte Haut. Über einen Allergietest oder eine Ausschlussdiät kann man feststellen, ob die Hautreizungen durch Allergien verursacht werden.

Sonstige Bezeichnungen

Ursachen

Übermäßiges Lecken. Durch die ständige Bearbeitung der Haut kommt es zu Hautreizungen und Entzündungen. Sowohl physische als auch psychische Faktoren werden für das übermäßige Belecken verantwortlich gemacht.

Häufig reagieren Hunde auf veränderte Lebensumstände oder anhaltende Konfliktsituationen mit psychomotorischen Störungen. Angst, Depressionen und Langeweile können durch viele Situationen und Lebensumstände hervorgerufen werden.

Über das Lecken (regelmäßige und eintönige Bewegungen) ist der Hund in der Lage, Stress abzubauen.

Zu den physischen Ursachen werden Allergien, die eine juckende Dermatitis hervorrufen gezählt. Außerdem können innere Verletzungen (auch wenn sie schon lange abgeheilt sind) zu dauerhaftem Belecken der entsprechenden Stellen führen. Fremdkörper wie kleine Glasscherben oder Dornen sorgen häufig dafür, dass der Hund sich intensiv an den Pfoten leckt.

Verschiedene Hunderassen sind besonders anfällig für eine Schilddrüsenunterfunktion. Diese kann ebenfalls zu der Entstehung des Leckgranuloms beitragen. Insbesondere beim schwarzen Labrador sollten daher auch Schilddrüsenprobleme in Erwägung gezogen werden.

Therapie

Eine effektive Behandlung ist abhängig von den Ursachen des Leckgranuloms. Daher muss als erste Maßnahme die Ursache herausgefunden werden. Kann keine Ursache festgestellt werden, bleibt leider nichts anderes übrig, als das Problem symptomatisch (Die Symptome betreffend) zu behandeln. Doch wenn die Ursache nicht ausgeschaltet wird, werden die Symptome sicher nach einiger Zeit wieder kommen.

Die wichtigste Maßnahme kann sein, Stressfaktoren auszuschalten. Leidet der Hund unter Trennungsangst, Eifersucht aufgrund eines neuen Mitbewohners oder unter massiver Langeweile? Zuwendung und Beschäftigung sind häufig die effektivsten und günstigsten Behandlungsmethoden!

Tierarzt

Tierheilpraktiker

Info

Die Haus- und Heilmittel entstammen verschiedener Quellen. Sie sollen im Ernstfall nicht die Arbeit eines Fachmenschen (Tierarzt oder Tierheilpraktiker) ersetzen. Man kann häufig versuchen, ein passendes Mittel zu finden, nicht aber gleichzeitig alles kombinieren! Ob und wie einzelne Heilmittel eingesetzt werden, bedarf einer genauen Diagnose, welche ein Laie nicht immer richtig durchführen kann. Falsch angewendete Hausmittel können unter Umständen mehr schaden als nutzen.

Die Infos wurden nach bestem Wissen und Gewissen erstellt, sie sind dennoch ohne Gewähr und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Quellen und zum Weiterlesen

Zurück zu Hauterkrankungen, Krankheiten oder Haut