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DCM (Dilatative Cardiomyopathie)

DCM (Kardiomyopathie) ist eine Herzmuskelerkrankung welche eine Vergrößerung, Verdünnung und Schwächung des Herzmuskels bewirkt. Dadurch kann das erschlaffte Gewebe nicht mehr ausreichend Blut befördern.

Cardyomyopathie tritt bei etwa 2 % der Hunde auf und wird hauptsächlich bei großen Hunderassen beobachtet.

Ursachen

Die Gründe für DCM sind nicht vollständig erforscht. Einige potentielle Ursachen werden jedoch vermehrt mit der Krankheit in Zusammenhang gebracht:

Symptome

Durch die Erschlaffung des Herzgewebes wird die Kraft des Herzmuskels vermindert und so weniger Blut aus den Kammern in die Gefäße gepumpt. Dadurch bleibt am Ende der Kontraktionsphase ein größeres Blutvolumen in den Kammern zurück. Dem daraus resultierenden Volumenanstieg in den Herzkammern kann der geschwächte Herzmuskel nicht standhalten und es können verschiedene Symptome auftreten:

Erkennung

Eine Aussage über die Leistungsfähigkeit des Herzens und mögliche Störung des Herzmuskels kann durch Vorsorgeuntersuchungen mit Ultraschall bei einem erfahrenem Kardiologen getroffen werden. Auf einer Röntgenaufnahme ist nicht nur wenig bis rein gar nichts zu erkennen, sie ist obendrein stark Gesundheitsgefährdend!

Therapie

Tierarzt

FIXME

Tierheilpraktiker

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Hausmittel

Coenzym Q10

Drei mal täglich 30 mg Ubichinon wird zur Behandlung von DCM bei Hunden angewendet.

L-Carnitin

Ein L-Carnitinmangel wurde mit DCM bei einigen carnivor ernährten Hunden in Zusammenhang gebracht, bisher jedoch nicht bewiesen. Es wird vermutet, dass die Nieren des Hundes Carnitin nicht in dem erforderlichen Maß speichern können und so eine Unterversorgung entsteht.

L-Carnitinzufuhr kann bei verschiedenen Erkrankungen einen positiven therapeutischen Effekt erzielen, ist jedoch sehr kostenintensiv.

Im Rahmen einer Blutuntersuchung kann der L-Carnitinwert zusätzlich bestimmt werden, allerdings handelt es sich hierbei um einen Blutplasma-Wert, der nichts über den Gehalt an L-Carnitin in den Muskelzellen aussagt.

Info

Die Haus- und Heilmittel entstammen verschiedener Quellen. Sie sollen im Ernstfall nicht die Arbeit eines Fachmenschen (Tierarzt oder Tierheilpraktiker) ersetzen. Man kann häufig versuchen, ein passendes Mittel zu finden, nicht aber gleichzeitig alles kombinieren! Ob und wie einzelne Heilmittel eingesetzt werden können, bedarf einer genauen Diagnose, welche ein Laie nicht immer richtig durchführen kann. Falsch angewendete Hausmittel können unter Umständen dem Hund mehr schaden als nutzen.

Literaturquellen: Literatur

Die Infos wurden nach bestem Wissen und Gewissen erstellt, sie sind dennoch ohne Gewähr und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

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