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Hunde erkranken nicht an Arterienverkalkung von zu fetter Nahrung. Aber sie können sonstige Krankheiten entwickeln. Herzklappenschäden vermindern beispielsweise die Leistungsfähigkeit des Herzens.
schnelles Ermüden (Energiemangel)
mangelhafte Ausdauer
Atemnot bzw. Kurzatmigkeit
Angeschwollener Bauchraum
Husten (besonders nach dem Schlaf)
Sauerstoffmangel (bläuliche Verfärbungen an den Innenseiten der Lippen)
ungewöhnlich schneller Puls
ungewöhnlich langsamer Puls
unregelmäßiger Puls
Ohnmachtsanfälle
Siehe unter Check-Up wie der Puls des Hundes bestimmt wird.
Abhören des Herzens mit einem Stethoskop
In der Regel Röntgenbild des Brustkorbes (”Ich kann es mir leider nicht verkneifen; reine Geldmacherei und dazu auch noch Gesundheitsschädlich. Überlege bitte, ob du nicht direkt auf einen Ultraschall bestehen solltest.”)
Das EKG (Elektrokardiogramm) kann Herzrhythmusstörungen dokumentieren
Ultraschall (Hier können insbesondere Herzklappenfehler erkannt werden)
Bewegung ist wichtig für Herz und Lungen (Ausdauer, nicht “Hetzen”!)
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Verdauungsentlastung: Durch viele kleinere Mahlzeiten wird der Körper weniger belastet als mit einer Großen. Dies ist sowohl für den Magen als auch für das Herz entlastend.
Salz reduzieren: Hunde mit Herzerkrankungen sollten möglichst wenig Salz mit der Nahrung aufnehmen.
Vitamine: Vitamin C, E und Beta-Karotin sind Antioxidantien. Sie verhindern unter anderem das Fortschreiten von Herzschäden.
Zähne putzen oder gegebenenfalls sanieren lassen: Kranke
Zähne sind tatsächlich häufige Ursache für Herzschäden. Bakterien gelangen über das Zahnfleisch in den Blutkreislauf und befallen z.B. die Herzklappen.
Die Behandlung ist natürlich abhängig von der Art der Erkrankung.
Diuretika - verhindern Ansammlung von Wasser und unterstützen die Nieren beim Ausstoß von Wasser und Salz
Dilatoren - erweitern die Venen und vereinfachen so den Durchlauf des Blutes
Digoxin (Digitalis lanata) - stärken und verlangsamen den Herzschlag und erhöhen so seine Effizienz
Herzschrittmacher - korrigiert Herzrhythmusstörungen
Cactus grandiflorus C6 (Kaktus) - bei Herzklappen- und Kreislaufproblemen
Digitalis purpurea X6 (Fingerhut) - bei Blaufärbung der Zunge oder Ohnmacht
Crataegus oxycantha X3 (Weißdorn) - bei Herzgeräuschen und Herzschwäche einen Monat lang täglich ein Globuli
Achtung! Mit Herzerkrankungen ist nicht zu spaßen! Du kannst nicht einfach irgend ein Mittel in den Hund schmeißen, auch nicht ohne Absprache zusätzlich. Es muss unbedingt abgeklärt werden was der Hund wirklich hat und was und wie viel ihm helfen kann. Möchtest du Hausmittel anwenden, solltest du sie unbedingt mit dem Tierarzt oder Tierheilpraktiker deines Vertrauens absprechen, da sonst unerwünschte Nebenwirkungen oder sogar die umgekehrte Wirkung wie erwartet eintreten kann. Auch wenn du Tierarzt und Tierheilpraktiker gleichzeitig behandeln lassen möchtest, musst du unbedingt beide von den zusätzlichen Therapien unterrichten, damit sie ihre Behandlung entsprechend anpassen können.
Die Haus- und Heilmittel entstammen verschiedener Quellen. Sie sollen im Ernstfall nicht die Arbeit eines Fachmenschen (Tierarzt oder Tierheilpraktiker) ersetzen. Man kann häufig versuchen, ein passendes Mittel zu finden, nicht aber gleichzeitig alles kombinieren! Ob und wie einzelne Heilmittel eingesetzt werden, bedarf einer genauen Diagnose, welche ein Laie nicht immer richtig durchführen kann. Falsch angewendete Hausmittel können unter Umständen mehr schaden als nutzen.
Die Infos wurden nach bestem Wissen und Gewissen erstellt, sie sind dennoch ohne Gewähr und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit
Literaturquellen: Literatur
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