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Kann ein Hund seinen Urin nicht halten, liegt dies häufig an Inkontinenz, nicht an Böswilligkeit den Fußboden zu ruinieren. Selbstverständlich kann dem gesündesten Hund einmal ein Missgeschick passieren. Kommt es jedoch häufiger und an wechselnden Orten vor, können auch schwerere Krankheiten die Ursache sein.
Bei Inkontinenten Hunden ist ganz besonders auf Hygiene zu achten, da häufiger Kontakt mit Urin zu Infektionen oder Erkrankungen (wie Geschwüren) führen kann.
Mangelnde Möglichkeiten zum Wasserlassen, zu wenig Freigang
Inkontinenz nach operativem Eingriff (z. B. Sterilisation)
Gewebserschlaffung im Alter
Östrogenabhängige Inkontinenz bei älteren Hündinnen
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Hormonstörung
(chronische) Nierenerkrankungen
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Erkrankung der Nerven
Erkrankung der Harnwege und Blase
Harnwegsinfektion
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Tumore
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Polypen
Psychische Störungen
Medikamente, welche die Harnproduktion stimulieren (z. B. Diuretika gegen Flüssigkeitsansammlungen)
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Bei jungen Hunden muss die Blase erst trainiert werden, daher sind kleine “Unglücke” völlig normal. Mit positivem Beistand lernen junge Hunde sehr schnell ihre Blase zu kontrollieren.
Gegen anatomisch bedingte Inkontinenz lässt sich wenig tun. Bei gesundheitlich bedingter Blasenschwäche kann unter Umständen die Grunderkrankung behandelt werden. Ansonsten hilft leider nur, den “Unglücken” vorzubeugen.
Warnsignale erkennen: Unruhe, herumlaufen, Boden beschnuppern usw. sind Anzeichen dafür, dass der Hund Wasser lassen muss. Je schneller mensch reagiert, um so seltener entstehen Pfützen.
Spazieren gehen: Je häufiger der Hund Möglichkeiten zum Wasserlassen erhält, um so weniger wird in die Wohnung gehen. Viele kürzere Runden sind effektiver als eine große. Auch Nachts sollte man dem Hund häufiger die Möglichkeit zur Erleichterung bieten als üblich.
Hundetüre ins Freie. Wer noch immer keine Hundeklappe besitzt, sollte sich spätestens jetzt ernsthaft darüber Gedanken machen. Auch für den Hund ist es angenehmer, wenn er selbst sofort den Weg zur Erleichterung gehen kann. Insbesondere, wenn Pfützen Nachts oder in Abwesenheit des Menschen auftreten.
Regelmäßigkeit: Viele Hunde müssen sofort nach dem Aufstehen oder Essen. Ein regelmäßiger Tagesablauf ist für manche Hunde sehr wichtig, sowohl für die Nahrungsaufnahme, als auch der Pippigang. Nicht umsonst geschehen die meisten Unglücke am Wochenende, wenn Mensch den Ablauf auf den Kopf stellt.
Windeln: Nur wenige Hunde lassen sich eine Windel gefallen und sollten möglichst auch nicht damit gequält werden. Wenn der Hund sie jedoch toleriert, wird ein großes Loch für den Schwanz hineingeschnitten. Es gibt aber auch spezielle Windeln für Hunde in Fachgeschäften zu kaufen. Es ist sehr wichtig, die Windel häufig zu wechseln. Nässe ist nicht nur Unangenehm für den Hund, sondern kann auch zu Ekzemen führen. Beim männlichen Hund sitzt der Harnausgang eher am Bauchraum als am Hinterleib. Daher ist es schwieriger eine Windel effektiv anzulegen.
Trinkwasser reduzieren: Ein vielfach verwendeter Tipp besteht darin, dem Hund Abends weniger Wasser zu trinken zu geben. Allerdings müssen gerade ältere und kranke Hunde besonders viel trinken - auch Nachts! Daher raten wir zum Wohle des Hundes dringend davon ab.
Urtica urens X3 - verringert das Risiko von Nierensteine, wirkt harntreibend
Belladonna C30 - bei akuten Harnwegsinfekten, besonders mit dunkel gefärbtem Urin
Hydrogena X3 - vorbeugend gegen Nierensteinbildung
Die Haus und Heilmittel entstammen verschiedener Quellen. Sie sollen im Ernstfall nicht die Arbeit eines Fachmenschen (Tierarzt oder Tierheilpraktiker) ersetzen. Man kann häufig versuchen, ein passendes Mittel zu finden, nicht aber gleichzeitig alles kombinieren! Ob und wie einzelne Heilmittel eingesetzt werden, bedarf einer genauen Diagnose, welche ein Laie nicht immer richtig durchführen kann. Falsch angewendete Hausmittel können unter Umständen mehr schaden als nutzen.
Die Infos wurden nach bestem Wissen und Gewissen erstellt, sie sind dennoch ohne Gewähr!
Literaturquellen: Literatur
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