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Blähungen sind Gase im Darm. Starke Blähungen werden Koliken genannt. Sie äußern sich in heftigen, krampfartigen Bauchschmerzen des Hundes. Diese können sehr gefährlich werden.
Blähungen ist die volksmündliche Bezeichnung für: Meteorismus oder auch Flatulenz
Schlucken von zu viel Luft, meist aufgrund von:
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Plötzliche Nahrungsumstellung
Lebensmittelvergiftungen durch verdorbene Kost
Der Tierarzt wird ein spezielles Rohr in den Magen schieben und so die Luft ablassen.
Ursache herausfinden und künftig meiden
Etwa eine Stunde nach der Mahlzeit spazieren gehen, durch die Bewegung finden die Gase schneller nach draußen
Nahrungsrationen öfters und in kleineren Häppchen geben
Einen großen, vorher abgekochten und abgekühlten Stein in den Teller legen, so muss der Hund drum herum essen und schlingt nicht alles hastig herunter. Vorsicht! Der Stein muss groß genug sein dass er nicht verschluckt werden kann!
Alleine Essen: Viele Hunde schlingen weniger hastig, wenn sie ihre Mahlzeit alleine, zumindest aber nicht in Gegenwart anderer Hunde zu sich nehmen müssen.
Das Essen nicht auf den Boden, sondern je nach Körpergröße des Hundes etwas erhöht aufstellen. Dadurch soll weniger Luft verschluckt werden
1 Teelöffel Orangensaft hilft gegen Blähungen und oft sogar bei Koliken
Rettich: Ein wenig frisch über das Essen raspeln
Manche Hunde können Soja nur äußerst schwer verdauen. Evtl. auf Reis oder Getreide als Basis umsteigen.
Nahrungsergänzungen vermindern: Vitamin- oder Mineralstoffpräparate können die Darmbakterien stark beeinflussen und zu heftiger Gasbildung führen. Auch plötzliche Zugabe von Enzympräparaten können Blähungen und Durchfälle verursachen.
Pflanzenkohle: Ein Hausmittel sieht vor, dem Hund täglich (pflanzliche) Aktivkohle über das Essen zu geben. Kleine Hunde 1/8 bis 1/4 TL, große bis zu einem halben. Dieser Tipp ist jedoch gefährlich, da die Aktivkohle nicht nur Gase beseitigt, sondern auch alle Nährstoffe! Daher nur im äußersten Notfall anwenden.
Die Haus und Heilmittel entstammen verschiedener Quellen. Sie sollen im Ernstfall nicht die Arbeit eines Fachmenschen (Tierarzt oder Tierheilpraktiker) ersetzen. Man kann häufig versuchen, ein passendes Mittel zu finden, nicht aber gleichzeitig alles kombinieren! Ob und wie einzelne Heilmittel eingesetzt werden, bedarf einer genauen Diagnose, welche ein Laie nicht immer richtig durchführen kann. Falsch angewendete Hausmittel können unter Umständen mehr schaden als nutzen.
Die Infos wurden nach bestem Wissen und Gewissen erstellt, sie sind dennoch ohne Gewähr!