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Unter Arthritis versteht man eine schmerzhafte Entzündung einzelner oder mehrerer Gelenke (Polyarthritis). Eine Arthritis kann zu Gelenkdeformitäten führen (degenerative Arthritis), die schlimmstenfalls schwere Begleitsymptome (z.B.: Gangstörungen, Verkrüppelungen) mit sich bringt.
Alterserscheinung
mangelhafte Bewegung
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große Hunde sind besonders gefährdet
Harnsäure in den Gelenken
rheumatische Begleiterkrankung
Verletzungen des Gelenks
Bewegungsunlust
Lahmen
Warmes Gelenk
Schwellungen
Rötungen
entzündungshemmende Medikamente (Kortison, Acetylsalizylsäure)
Akupunktur
besonders schmerzhaft ist Arthritis, wenn die Gelenke auskühlen (bitte vor Zugluft schützen)
ruhigstellen des betroffenen Gelenks in akutem Zustand
leichte und sanfte Bewegungen in nicht akutem Zustand
Diät: Je weniger der Hund wiegt, um so geringer ist die Belastung auf die Gelenke
Bewegung hemmt das Fortschreiten der Arthritis. Vorsicht! Nicht den Hund überlasten!
Baden: Ist besonders gut geeignet. In einem See oder Pool - am besten mit warmen Wasser - baden gehen ist eine Wohltat. Regelmäßig angewendet werden so Muskeln gestärkt, ohne die Gelenke zu belasten.
Salzpackung: Hilft arthritische, rheumatische und ähnliche Schmerzen lindern. Aus einem festen Stoff einen Beutel nähen, mit Salz befüllen und komplett zu nähen. Die Salzpackung im Backofen anwärmen und Morgens und Abends 15 Minuten auf die betroffene Stelle legen, notfalls fest halten. Achtung! Nicht zu heiß auflegen! Ähnliche Wirkung erzielen Feuchtwarme Umschläge oder eine Wärmflasche.
Warmer, leicht erhöhter Liegeplatz: Z. B. ein Gästebett vor den Kamin stellen. Der kalte Fußboden ist absolute Tierquälerei bei Arthritis und auch sonst für den Hund nicht angenehm! Bei großer Kälte kann sogar eine schwach eingestellte Heizdecke nützlich sein. Achtung! Der Hund muss in der Lage sein von selbst den Liegeplatz zu wechseln wenn es ihm zu heiß wird, ansonsten keine Heizdecke verwenden!
Massagen: Die betroffenen Partien (oder sicher auch gerne den ganzen Hund) in kreisenden Bewegungen abtasten.
Essen und Trinken hoch stellen: Das Wasser und die Nahrung können so hoch gestellt werden, dass der Hund alles aufnimmt ohne sich nach unten neigen zu müssen.
Rampe: Treppen laufen ist sehr schmerzhaft, nach Möglichkeit für die Stufen zur Haustüre eine Rampe bauen und nicht den Hund alleine die Treppe laufen lassen.
Gehhilfe: Ein um den Brustkorb gelegtes Handtuch kann dem Hund eine ideale Gehhilfe bieten. Dies kann auch zum Aufstehen unterstützend eingesetzt werden.
Acetylsalizylsäure: 3xTäglich 25 mg/kg ist die übliche Dosierung. Achtung! Medikament: Tierversuche / Magenblutungen möglich. Fragt nach Generika; das sind Nachbauten von vor Ewigkeiten entwickelte Medikamente. Acetylsalizylsäure findet sich auch in Weidenrinde. Herstellung scheint nach bisherigen Recherchen vegan. Bitte vor der Medikation mit einem Fachmenschen sprechen!
Wer hat nicht schon über die schickimicki Hündchen im Fernsehen gelacht oder sie bedauert. Aber bei Arthritis ist besonders im Winter warme Bekleidung empfehlenswert.
Gute Erfolge werden auch aufgrund der Zugabe von
Vegedog berichtet, was ohnehin jeder vegetarisch ernährte Hund erhalten sollte.
Nahrungsergänzungen mit den Enzymen
Katalase und
Superoxiddismutase (SOD) wirken als Antioxidantien und verhindern so den Abbau der Gelenkkapsel durch Freie Radikale
täglich einige Tropfen
Aloe Vera verabreichen
Die Haus und Heilmittel entstammen verschiedener Quellen. Sie sollen im Ernstfall nicht die Arbeit eines Fachmenschen (Tierarzt oder Tierheilpraktiker) ersetzen. Man kann häufig versuchen, ein passendes Mittel zu finden, nicht aber gleichzeitig alles kombinieren! Ob und wie einzelne Heilmittel eingesetzt werden, bedarf einer genauen Diagnose, welche ein Laie nicht immer richtig durchführen kann. Falsch angewendete Hausmittel können unter Umständen mehr schaden als nutzen.
Die Infos wurden nach bestem Wissen und Gewissen erstellt, sie sind dennoch ohne Gewähr!
Literaturquellen: Literatur
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