Sie befinden sich hier: Vegan-Hund » Gesundheit des vegan ernährten Hundes » Hundekrankheiten - Krankheiten Ihres Hundes » Akne bei Hunden
Akne gibt es auch beim Hund. Hierbei handelt es sich um kleine Pickel oder Flecken welche am ganzen Hundekörper auftreten können, vorwiegend aber um Kinn und Augen zu finden sind. Auch für Hunde sind Aknepickel sehr unangenehm.
Interessanter Weise sind hauptsächlich jüngere Hunde großer Hunderassen betroffen.
Waschen: Mit gut warmen Seifenwasser die betroffenen Stellen täglich reinigen. Dadurch werden Bakterien entfernt und die Poren öffnen sich. Anschließend mit klarem Wasser nachspülen. (Achtung! Wasser nicht zu heiß, Seife sollte mild und auf keinen Fall parfümiert sein!)
Wärmekompresse: Eine in warmes Wasser getauchte Kompresse ca. 5 Minuten auf die betroffenen Hautstellen geben. Regelmäßig wiederholen. Die Wärme öffnet die Hautporen und aktiviert die Selbstheilung
Pickel-Lösung: 1/2 Liter Wasser abkochen und erkalten lassen. Eine halbe Teetasse Babyflaschendesinfektionsmittel dazugeben. Mit einer sauberen Kompresse die betroffenen Stellen betupfen
Finger weg! Bei stark eiternden Pickeln ist man sehr geneigt diese aufzudrücken. Doch dadurch können schlimme Entzündungen entstehen
Ursachenforschung: Verschwinden die Pickel nicht nach wenigen Tagen kann es sich um eine
Allergie handeln. Dann ist es wichtig, die Allergene herauszufinden. Sind Hormonschwankungen die Ursache für Akne, kann diese nach einer Kastration von selbst verschwinden.
Aloe Vera: Wer eine Aloe bei sich stehen hat, kann ein Blatt abschneiden und den Saft auf die gereizte Haut geben. Tipp: Das Blatt nicht wegschmeißen, sondern gut verschlossen in einem Plastiktütchen im Kühlschrank aufbewahren, so kann es mehrfach wiederverwendet werden
Echinacea: Echinacea wirkt wie ein sehr mildes Antibiotikum. Es bekämpft die Akne von innen. Echinacea gibt es als Lösung in der Apotheke (dürfte rein pflanzlich sein, ist aber noch nicht geprüft!) Je nach Dosierungsanweisung erhalten kleine Hunde 1/8, mittlere 1/4 und große Hunde die Hälfte der Dosis für Menschen.
Ringelblumentinktur: 6 Tropfen Ringelblumenkonzentrat in 30 Kubikzentimeter warmes Wasser geben und zwei mal täglich auf die betroffenen Hautstellen auftragen. Viele haben auch Ringelblumen zur eigenen Anwendung zu Hause, ein starker Tee aus gut abgekochtem Wasser wirkt genau so gut. Einfach nach dem Abkühlen die betroffenen Stellen betupfen.
Die Haus- und Heilmittel entstammen verschiedener Quellen. Sie sollen im Ernstfall nicht die Arbeit eines Fachmenschen (Tierarzt oder Tierheilpraktiker) ersetzen. Man kann häufig versuchen, ein passendes Mittel zu finden, nicht aber gleichzeitig alles kombinieren! Ob und wie einzelne Heilmittel eingesetzt werden, bedarf einer genauen Diagnose, welche ein Laie nicht immer richtig durchführen kann. Falsch angewendete Hausmittel können unter Umständen mehr schaden als nutzen.
Die Infos wurden nach bestem Wissen und Gewissen erstellt, sie sind dennoch ohne Gewähr und erheben nicht den Anspruch auf Vollständigkeit.
Literaturquellen: Literatur
Zurück zu: Krankheiten oder Gesundheit