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Der Grundsatz der Homöopathie lautet: “Ähnliches heilt ähnliches” (similia similibus curentur).
Die Substanzen werden verdünnt und geschüttelt um die den Substanzen innewohnenden Energien zu aktivieren. Anschließend wird die Lösung in Zuckerkügelchen (Globuli) verarbeitet.
Interessant ist, dass die Arzneien besser wirken, je mehr sie verdünnt und geschüttelt wurden. Daher wird in akuten Fällen eine hohe Verdünnung und in chronischen Fällen eine niedrigere Verdünnung verwendet.
Je höher eine Potenz, desto mehr Energie wird frei gesetzt, die den Körper wieder ins Gleichgewicht bringt, das Immunsystem stärkt und somit dem Hund hilft, sich selbst zu heilen.
= wirksame Substanz wird vermischt mit Trägersubstanz + Energie
In der Homöopathie werden die Mittel nach ihrer lateinischen Bezeichnung benannt. Als Beispiel nennen wir hier das Aconitum. Aconitum ist besser bekannt als Eisenhut. Der Buchstabe bzw. die Zahl hinter dem Mittel geben die Potenz an. Unter Potenz versteht man den Verdünnungsgrad eines Mittels.
Die Mittel werden ausschließlich am Menschen getestet, allerdings erhält selbstverständlich irgend wann ein Hund das Mittel als erster und hier könnte man ebenso Tierversuche vorwerfen, mit dem Unterschied, dass die Patienten wirklich und natürlich erkrankt sind und nicht wie prinzipiell in der Schulmedizin für Tierversuche künstlich erzeugt wurden.
Prinzip der Austestung ist die Tatsache, dass eine verdünnte Substanz bei einem Gesunden Lebewesen genau die Symptome hervorruft, welche im Krankheitsfalle auftreten und bei deren Bekämpfung der Körper unterstützt werden sollen. Der Test nennt sich Arzneimittelprüfung und läuft in etwa wie folgt ab: Ein Proband nimmt ein ihm unbekanntes Mittel und dokumentiert jegliche Veränderungen die er an sich selbst feststellt. Die Symptome, welche das Mittel verursacht, können im Umkehrschluss durch die Einnahme dieses Mittels im Krankheitsfall behandelt werden. Verschiedene Probanden testen unabhängig voneinander die Mittel und so können Fehleinschätzungen ausgeschlossen werden.
Die Homöopathie ist eine der umstrittensten Heilverfahren, da die Wirkungsweise bis heute nicht bewiesen werden konnte. Kritiker tun die Homöopathie mit Placebo ab, Befürworter verdeutlichen, dass Homöopathie erfolgreich bei Haustieren angewendet wird und hier kein Placeboeffekt möglich ist.
Die Globulis, welche bevorzugt eingesetzt werden, sind in der Regel auf Milchzuckerbasis hergestellt. Es gibt jedoch auch alternative Sacharidkügelchen, die ohne Milchzucker hergestellt werden (hauptsächlich für Menschen, die unter einer Laktoseintoleranz leiden), welche allerdings wesentlich seltener zu finden sind. Des weiteren sind manche Substanzen in den Mitteln tierischen Ursprungs. Alle weiteren werden auf pflanzlicher oder mineralischer Basis hergestellt.
Homöopathie sollte nie in Kombination mit Phytotherapie oder Akupunktur kombiniert werden, da ihre Wirkungen sich gegenseitig aufheben können.
Des weiteren gibt es Lebensmittel und Medikamente, welche die Wirkung homöopathischer Mittel aufheben. Diese sind:

In diesem Punkt streiten sich die Homöopathen. Manche empfehlen dem Hund die Globulis oder Tropfen einfach ins Essen zu mischen, andere ermahnen hingegen dass der Hund vor und nach der Einnahme nichts essen darf. In jedem Fall darf die Verabreichung kein Stress für den Patienten bedeuten.
Eine homöopathische Behandlung kann kombiniert werden mit:
Die auf dieser Homepage angegebenen Hinweise und Arzneien sollen und können eine fachmännische Behandlung nicht ersetzten. Halte dich bei den Mitteln und deren Dosierung immer an die Anweisung eines Homöopathen/Tierheilpraktikers, der den Hund vorher ausgiebig untersucht hat!
Die Angaben wurden nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert, sind aber dennoch ohne Gewähr!
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