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Inhaltsverzeichnis

Gras essen

Häufig essen Hunde von ganz alleine Gras.

Mögliche Ursachen für das Essen von Gras

Hunde schlingen Gras hinunter um die Verdauung an zu regen. Unzerkaute Pflanzenfasern sind ideale Darmputzer, die nahezu unverdaut wieder ausgeschieden werden. Frisches Gras ist ein wunderbares Naturheilmittel bei leichten Magenbeschwerden und Sodbrennen, weil Gras die Verdauungssäfte bindet.

Wenn Hunde länger an einzelnen Halmen kauen, extrahieren sie die Grassäfte und spalten das Blattgrün auf. So erhalten sie besonders viele Mineralien, Vitamine und Spurenelemente. Außerdem werden durch längeres Zerkauen die Verdauungssäfte des Magens optimal ausgenutzt. Ungekautes Gras kommt unverdaut wieder heraus.

Regelmäßiges Gras essen nach der Nahrungsaufnahme kann ein Indikator für Probleme bei der Nahrungszusammensetzung sein. Manche Nahrungsmittel verursachen Sodbrennen. Schau, ob der Hund auch dann noch immer Gras isst, wenn du die Nahrung gut einweichst, Gemüse fein pürierst und Enzyme hinzugibst. Lässt der Hund nun das Gras essen, solltest du diese Zubereitung beibehalten. Keine Panik! Alle Hunde essen ab und an Gras, dies ist kein Grund für überstürztes Handeln. Allerdings solltest du dir deine Nahrungszubereitung schon genauer ansehen.

Gras in der Wohnung

Idealer Weise hat ein Hund immer durch eine Hundetüre die Möglichkeit nach draußen zu gelangen um frische Luft zu schnuppern und bei Bedarf an ein paar Grashalmen zu nagen. Wenn ein Hund diese Möglichkeit nicht hat, sollte sie ihm geschaffen werden. Dazu kannst du einfach etwas Gras auf dem Balkon oder in einer gut beleuchteten Ecke anbauen.

Der untere Teil einer großen Katzentoilette eignet sich hervorragend für den Anbau von Gras. Wer es besonders eilig hat, geht mit einem Spaten auf die Wiese und holt sich ein Stück heraus. (Verschließe das Loch wieder mit Erde, damit der nächste sich nicht den Hals bricht.) Achte darauf, dass du eine Wiese findest, die nicht gedüngt und nicht mit Pflanzenschutzmitteln oder anderen Giften behandelt wurde. Die Erde sollte etwas weniger als die Katzentoilette hoch ist abgeschlagen werden. So kann ein richtig schöner Grasteppich gepflanzt werden. Alternativ kann mit Gartenerde und Grassamen von ganz vorne angefangen werden.

Besonders empfehlenswert ist es, Weizengrassamen zu verwenden. Die Samen im Sommer 24 Stunden im lau warmen Wasser einweichen. Anschließend auf die feuchte Erde Streuen und eine dünne Schicht neue Erde darüber geben. Wenn man das ganze locker mit etwas Plastikfolie bedeckt und an einen warmen, dunklen Platz stellt, sprießen bereits innerhalb weniger Tage die ersten Gräser. Dann sollte das Gras abgedeckt und an einen sonnigen Ort gestellt werden. Regelmäßiges Gießen nicht vergessen und etwa alle zwei Wochen eine neue Wiese ansetzen.

Düngen von Gras

Zum “düngen” kann Algenpulver verwendet werden. Bitte auf keinen Fall herkömmlichen Dünger verwenden, dieser ist für Hunde giftig!

Achtung!

Achte darauf, dass sich der Hund nicht in die Nähe von Fuchsschwanzgras aufhält. Die Samen dringen sehr tief in die Haut ein und können sogar bis in Organe oder Gehirn wandern und dort gewaltige Schäden verursachen.

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