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Hunde, deren Leben von Anfang an richtig beginnt, entwickeln eher selten zerstörerische Verhaltensmuster.
Böswilligkeit kennen Hunde nicht, aber es scheint häufig, dass manche Hunde nur auf eine Gelegenheit warten, die Stuhlbeine oder Schuhe zu zernagen. Vollkommen zufriedene Hunde fangen jedoch erst gar nicht an damit, das Inventar zu benagen. Wenn sie es jedoch einmal als netten Zeitvertreib entdeckt haben, macht es ihnen irgendwann auch einfach nur noch Spaß.
In der Regel hat ein Hund gute Gründe für sein Verhalten, die man nicht mit Strafe, sondern mit Einfühlungsvermögen und entsprechend positiven Maßnahmen sehr gut in den Griff bekommen kann.
Ein Junghund bekommt neue Zähne, das tut natürlich weh und verlangt Abhilfe.
Langeweile, keiner Beschäftigt sich mit ihm, also muss er sich selbst beschäftigen.
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Er fürchtet sich vor etwas (z. B. der Postbote, der in sein Revier eindringt, oder der bedrohliche fremde Hund, der immer am Haus vorbei läuft, wenn der Mensch gerade nicht da ist usw.)
Er hat ein Trauma erlitten, als sein “Besitzer” ihn einmal alleine gelassen hat, wurde z. B. von einem anderen Familienmitglied getreten oder misshandelt.
Er leidet massiv unter Einsamkeit
Er hat nichts, womit er sich beschäftigen kann und langweilt sich in der Zeit des Alleinseins entsetzlich, daher sucht er sich selbst eine Beschäftigung.
Der Hund hat
Zahnschmerzen oder entzündetes Zahnfleisch, durch das Kauen und Nagen verschafft er sich ein wenig kurzfristige Besserung.
Der Hund fühlt sich vernachlässigt oder zurückgesetzt, z. B. wenn Nachwuchs da ist und sich keiner mehr um ihn kümmert.
Allgemein psychische Probleme verursachen stereotypische Verhaltensmuster, dazu kann auch das ständige Kauen an einem Kissenzipfel oder dem Stuhlbein gehören
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Ein altes Handtuch zusammen knoten und zum benagen anbieten.
Eine
Karotte einfrieren und dem Hund anbieten, das Kühlen hilft.
Hochwertige Gummibälle oder Gummiknochen anbieten (die billigen enthalten häufig Giftstoffe, die ja nicht sein müssen.)
Keine alten Schuhe zum benagen anbieten oder nicht wundern, wenn er später auch an die neuen geht.
Hunde, die einsam oder gelangweilt sind, kommen eher auf “dumme” Gedanken als jene, die zufrieden und ausgelastet sind.
Spielzeug bereit legen und über den Tag verteilt regelmäßig mit dem Hund beschäftigen.
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Einen weiteren Partner adoptieren, keiner ist gerne allein
Mülleimer sichern oder hoch stellen
Alles, was teuer ist in einen Raum stellen und diesen beim Verlassen des Hauses verschließen
Manche Hunde, die schlechte Erfahrungen gemacht haben, werden ihre alten Verhaltensmuster häufig auch dann nicht so einfach ablegen, wenn sie in ein gutes zu Hause kommen. Wer damit selbst überfordert ist, sollte sich nicht scheuen, einen guten Hundetherapeuten (Fachgebiet Verhaltensstörungen) zu Rate zu ziehen.
Auch Tierheilpraktiker können helfen, indem sie die Energien des Hundes wieder an den richtigen Platz bringen (z. B. durch Akupunktur oder Bach-Blüten).
Löst sich das Trauma des Hundes auf, verschwinden Verhaltensauffälligkeiten meist von ganz alleine.
Um sicher zu gehen, dass keine körperlichen Probleme die Ursache sind, ist es wichtig, den Hund einem guten Tierarzt vorzustellen, der sich auch ausreichend Zeit für die Untersuchung nimmt.
Mit dem Essen warten, bis man weg muss, ein voller Bauch braucht meistens erst einmal eine Pause zur Verdauung durch ein schönes Nickerchen.
Die entsprechenden Stellen dünn mit einer leicht scharfen Soße bestreichen (z. B. Chilisoße, Zitronensaft, usw.)
Stuhlbeine verkehrt herum mit Klebeband umwickeln, so dass die Klebeseite nach außen zeigt (Achtung, nur wenn man zu Hause ist und kein stark klebendes Band verwenden, sonst kann sich der Hund verletzen!).
Die Infos wurden nach bestem Wissen und Gewissen erstellt, sie sind dennoch ohne Gewähr und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
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