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Als Trennungsangst wird eine typische Verhaltensstörung bezeichnet, die auftritt, wenn Hunde von ihrer Bezugsperson getrennt werden.
Laut Dr. Carol Osborne ist Trennungsangst der zweithäufigste Grund, dass Tierärzte darum gebeten werden, einen Hund einzuschläfern - Unfassbar!
Trennungsangst ist eine Krankheit, der Hund leidet wenn er allein gelassen wird. Er kann sein Verhalten nicht kontrollieren, Strafen verstärken sein Trauma lediglich und machen alles nur noch schlimmer.
Einem Hund, der wirklich unter krankhafter Trennungsangst leidet, wird ein zweiter Hund an seiner Seite nicht helfen. Doch einem Hund, der einfach nur ungerne alleine ist, kann diese Maßnahme helfen, gar nicht erst eine so einschneidende Verhaltensauffälligkeit zu entwickeln.
Es wird empfohlen, vor einem Abschied kein großes Trara abzuhalten, sondern zu gehen und zu kommen, ohne den Hund zu beachten. Über diese Maßnahme gibt es unterschiedliche Ansichten, eine dem entgegengesetzte Meinung ist gerade verschiedene Rituale einzuhalten, damit der Hund weiß wann man geht und kommt, ihm etwas mitbringt oder schon beim Abschied schenkt und so das “gehen” mit etwas positivem verknüpft.
Ganz wichtig ist es, für Ablenkung zu sorgen. Fernsehen einschalten, Spielsachen bereit legen usw. Siehe auch: Hunde allein zu Haus
Im Alltag sollte der Hund zu mehr Selbstständigkeit erzogen werden. Man kann z. B. einen Freund bitten, mit ihm raus zu gehen, mit ihm zu spielen usw. Der Hund sollte nicht nur auf eine Bezugsperson fixiert sein. Ständiger Körperkontakt, ständiges herumtragen erziehen den Hund zur Unselbstständigkeit und sollte vermieden werden. Natürlich ist gegen regelmäßige Kuschelstunden nichts einzuwenden, aber man sollte sich den Hund nicht “auf den Buckel binden”. Besonders anhängliche und ängstliche Hunde müssen ganz behutsam und mit Spaß an die Selbstständigkeit herangeführt werden.
Achtung, es gibt Krankheiten mit ähnlichen Symptomen, daher sollten diese vor irgendwelchen Maßnahmen unbedingt von einem guten Tierarzt ausgeschlossen werden.
Rescue oder eine speziell auf den Hund abgestimmte Mischung aus Bach-Blüten.
Siehe: Akupunktur
Am besten nach individuell abgestimmter therapeutischer Anweisung.
Die Infos wurden nach bestem Wissen und Gewissen erstellt, sie sind dennoch ohne Gewähr und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
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