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Der Hund ist ganz entspannt, die Augen schauen dich an, die Ohren und der Schwanz hängen locker zur Seite. Es ist keinerlei Aggression oder Angst zu erkennen.
Der Hund hat Schwanz und Ohren aufgestellt. Er ist sehr an seinem Gegenüber interessiert, Angst und Aggression sind nicht zu erkennen.
Ein gesenkter Kopf wird von Menschen als Traurigkeit, also eher defensive Geste gedeutet. Für Hunde bedeutet dies jedoch Aggression und Anspannung. Zeigt man dem Hund gegenüber deutlich Stirn- und Nasenbereich so empfindet dieser es als Bedrohung. Ebenso sollte einem Hund, welcher sich mit gesenkter Nase vor uns aufbaut, mit äußerstem Respekt begegnet werden.
Läuft ein Hund nicht gerade auf uns zu sondern in einem halbkreisähnlichem Bogen, ist dies kein Zeichen von Ungehorsam. Hunde laufen einen Bogen wenn sie ihr Ziel beschwichtigen möchten. Sie zeigen damit, dass keine Gefahr von ihnen ausgeht und das sie einen respektvollen Umgang wünschen. Genau so sollten wir uns verhalten wenn wir auf einen fremden Hund zugehen. Nicht mit den Augen fixieren und einen ausgedehnten Bogen machen. Gehen wir “Aggressiv” auf den Hund zu, so fühlt er sich bedroht und wird eventuell entsprechend reagieren.
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Wenn du mit Lauten (Sprache) kommunizieren möchtest, solltest du kurze, ein- bis zweisilbige Wörter verwenden. Eine klare Aussprache, eine immer angemessene Tonlage und der richtige Zeitpunkt sind wichtige Voraussetzungen dafür, dass die verbale Kommunikation zwischen Mensch und Hund funktioniert. Verwende viele helle Vokale, diese kann der Hund leichter wahrnehmen.
Ein harmonisches Verhältnis kann nur zu Stande kommen, wenn die Kommunikation funktioniert. Die meisten Hunde möchten ihrem Menschen gefallen. Doch ein Hund kann sich noch so viel Mühe geben, wenn unsere Körpersprache etwas anderes signalisiert als wir erreichen möchten, oder nicht deutlich genug ist, wird er es nie verstehen können. Hunde können keine Gedanken lesen und sind auf deutliche Gesten angewiesen. Woher soll ein Hund wissen das er in unseren Augen etwas falsch gemacht hat wenn wir nur seinen Namen rufen und schimpfen weil zum wiederholten male das Lieblingskinderspielzeug zerfetzt wurde? Er wird zwar winselnd vor uns kauern, aber nicht aus Reue sondern nur aufgrund unseres Verhaltens. So wie Hunde lernen sich bei einem bestimmten Kommando hin zu setzen, so lernen sie auch während eines Wutausbruchs zu flüchten oder auf dem Boden zu kriechen. Mit Schuldbewusstsein hat es in diesem Moment nichts zu tun!
Kommunikationsprobleme sind niemals die Schuld des Hundes. Wir müssen als Rudelführer lernen, die Körpersprache des Hundes zu verstehen und sie richtig anzuwenden.
Siehe auch Sprache der Hunde
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