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Grundvoraussetzung für ein schönes Fell ist:
Stumpfes, glanzloses oder strohiges Fell ist häufig Anzeichen von Mangelernährung, gesundheitlichen Problemen oder allgemein schlechte Lebensbedingungen wie zu wenig Bewegung oder Zuwendung.
Je nach Felllänge und Lebensgewohnheiten muss das Fell des Hundes sehr intensiv oder weniger häufig gebürstet werden. Hunde, die kein Problem damit haben, können ohne weiteres mehrmals täglich gebürstet werden. Dies ist nicht nur gut für das Fell, sondern bietet auch eine angenehme Massage. Hunde mit längerem Fell sollten zumindest wöchentlich gründlich gebürstet und Verfilzungen vorsichtig entfernt werden.
Wenn das Fell des Hundes nicht regelmäßig gepflegt wird und häufig wechselnden Witterungsverhältnissen ausgesetzt ist, bilden sich erst kleinere, dann immer größere Knötchen, die im laufe der Zeit zu richtigen Filzmatten werden können. Hier hilft häufig nur noch der Griff zu einer Schere. In verfilztem Fell sammelt sich Feuchtigkeit, Dreck und Bakterien, Pilze siedeln sich an und Hautkrankheiten entstehen. Damit es nicht so weit kommt, ist es wichtig das Fell regelmäßig gründlich zu bürsten.
Kleinere Verfilzungen kann man in mehreren Sitzungen Haar für Haar auftrennen, doch diese Prozedur ist häufig nicht nur sehr Zeitaufwändig, sondern auch für den Hund unangenehm und schmerzhaft.
Das Fell des Hundes sollte in trockenem Zustand vor einem Bad gebürstet werden, dadurch lassen sich die meisten Verfilzungen bereits im Vorfeld vermeiden.
Die ganz fiesen Verfilzungen entstehen, wenn ungepflegtes Fell feucht wird und wieder trocknet. Das Fell zieht sich zusammen, wie ein eingelaufener Wollpullover und ist kaum noch auseinander zu bekommen.
Hier einige Nahrungszusätze für ein kräftiges und gesundes Fell.
1/4 Liter Wasser mit einem Spritzer Apfelessig mischen. Mit einem Schwamm und der Tinktur das Fell des Hundes abreiben. Bitte den Kopf auslassen!
Ein weiteres Mittel für schönes Fell erhält man, wenn 4 Esslöffel Apfelessig mit 2 Esslöffel Sonnenblumenöl gemischt werden.
Eine sehr reife Banane und eine fast schon überreife Avocado vermischen und ins Fell reiben. Nach 10 Minuten den Brei ausspülen. Diese Prozedur soll einen wunderschönen Glanz ins Fell zaubern.
Auch schales Bier soll helfen.
Nach dem Waschen eine Lösung auftragen aus Apfelessig und Wasser im Verhältnis 1:1. Idealer Weise möglichst dicht auf die Haut auftragen.
Einige Zweige frischen Rosmarin ca. 30 Minuten in Apfelsaft einweichen. Dies als Spülung nach dem Waschen verwenden und nach ca. 10 Minuten mit klarem Wasser ausspülen. Ideal gegen trockenes und schuppiges Fell
Brennnesselsud hilft sowohl gegen Schuppen, als auch bei glanzlosem Fell. Außerdem wirkt eine Brennnesseltinktur lindernd gegen Juckreiz. Siehe hierzu: Brennnessel
Mit einem Wattebällchen und ätherischem Eukalyptusöl können z. B. Margarine-, Öl- oder Teerflecken gut entfernt werden.
Gegen statisches Fell kann ein bisschen Natronpulver (div. Backpulver) ins Shampoo gegeben werden.
In ungepflegtem, verfilztem Fell, besonders aber in verdrecktem Fell an den Hinterfüßen können Fliegen ihre Eier ablegen. Die Fliegenlarven bohren sich in die Haut des Hundes und können dort ernsthafte, sogar lebensbedrohliche Schäden verursachen. Es ist wichtig, die Haut des Hundes regelmäßig zu kontrollieren und Auffälligkeiten immer einem Tierarzt vorzustellen.
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