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Inhaltsverzeichnis

Die Zusammensetzung der Nahrung ist eine interessante “Wissenschaft” für sich.

Nährstoffe / Vitalstoffe

Als Nahrungsergänzung für selbst gekochtes oder auf den Verpackungen der Fertignahrung aufgeführt, meist in verschiedenen Dosierungen und seltenst wirklich beachtet. Doch trotz alledem ungemein wichtig! Hier findest du eine Auflistung aller wichtigen Nahrungsbestandteile, ihre Erklärungen und Vorkommen in veganen Nahrungsmitteln.

Der Nährstoffbedarf des Hundes

Analyse

Energie

Der Energiegehalt der Nahrung ist das wichtigste Kriterium eines Nahrungsmittels. Energie wird von Pflanzen aus Sonnenlicht in Kohlenhydrate umgewandelt. Bei Hunden wird die nicht verbrauchte Energie in Fett umgewandelt.

Eine ausreichende Energieversorgung ist unverzichtbar für:

Energielieferanten sind:

Wird die Energiedichte eines Lebensmittels reduziert, kompensiert der Hund dieses indem er mehr Nahrung aufnimmt. So ist die ausreichende Energieversorgung weiterhin gewährleistet. Damit ein Hund allerdings nicht Berge weise futtern muss sollte die Zusammensetzung aller weiteren Nährstoffe der Energiedichte seiner Nahrung angepasst sein.

Die im Laden verkäuflichen omnivoren Hundefuttersorten weisen in der Regel eine zu hohe Energiedichte für die heutigen Lebensumstände auf und führen oft zu Adipositas (Fettsucht). Dies ist die häufigste ernährungsbedingte Krankheit für welche ein Tierarzt aufgesucht wird. Vegan ernährte Hunde leiden äußerst selten an dieser Krankheit.

Wie viel soll ein Hund essen?

Ein normaler Hund wird genau die richtige Menge Nahrung zu sich nehmen wie er benötigt. In der heutigen Zeit ist das Wesen der meisten Hunde jedoch bereits bevor wir sie aufnehmen können völlig verdreht. Durch psychische Störungen, früheren Nahrungsmangel etc entwickeln Hunde sich oft zu wahren Fressmaschinen und können bis zu der 5-fachen Menge aufnehmen wie es gesund für sie ist. Diesen Hunden darf selbstverständlich nicht uneingeschränkt Zugang zur Nahrungsquelle gewährt werden. Auch aus “erzieherischer” Sicht wird oft von uneingeschränktem Nahrungszugriff des Hundes abgeraten.

Erhaltungsstoffwechsel

Die Energiezufuhr für den Erhaltungsstoffwechsel ist dann erfüllt, wenn ein erwachsener Hund sein Körpergewicht bei normaler Belastung beibehält. Zur Gesundheitskontrolle empfiehlt es sich ca. ein mal im Monat das Gewicht auf der Wage zu kontrollieren und dokumentieren.

Errechnung des Erhaltungsstoffwechsels

Der Erhaltungsstoffwechsel ist als überlebensnotwendige Minimummenge anzusehen.

Das Stoffwechselgewicht errechnet man, indem das Körpergewicht in Abhängigkeit seines Wachstumsverhältnisses zur Oberfläche in die 3/4 Potenz erhoben wird.

Beispiel:

Körpergewicht = 6 kg

Stoffwechselgewicht (Kg hoch0,75) = 6 hoch0,75 = 3,8 kg

Das Stoffwechselgewicht wird mit dem einheitlichen Durchschnittsbedarf (0,45 bis 0,55 MJ) multipliziert. So erhält man den täglichen Bedarf für den Erhaltungsstoffwechsel des Hundes. Bei dem vorgegebenen Beispiel läge dieser bei 1,7 MJ. Dies sind allerdings nur Richtwerte. Jeder Hund ist ein Individuum und sein Bedarf kann nicht allein mit einer pauschalen Formel berechnet werden.

Des weiteren hängt der Energiebedarf zusätzlich von vielen Faktoren ab. Er steigt in Abhängigkeit von:

Bei Welpen und Müttern kommen außerdem hinzu:

Wer den Energiebedarf des bei ihm lebenden Hundes genauestens errechnen möchte, sollte sich weitere, ausführlichere Fachliteratur zulegen. Alle Beispiele und Eventualitäten aufzuführen würde derzeit den Rahmen dieses Projektes sprengen. Es wird allerdings selbst von Fachmenschen nicht bis ins kleinste Detail praktiziert, da dies viel zu aufwendig, nahezu unmöglich und im Grunde übertrieben unnötig ist (auch beim Menschen).

Sonstige Infos

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