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Rohasche (Ra)

Die Bezeichnung Rohasche finden wir häufig auf der Verpackung von Fertignahrung. Hierbei handelt es sich nicht um Asche, die der Nahrung zugefügt wurde, sondern bezieht sich auf die Analyse des Produktes (= was bleibt übrig, wenn es verbrannt wird).

Vorgang: Das Nahrungsmittel (FM = “Futtermittel”) wird sechs Stunden im Muffelofen bei 550°C verbrannt. Die anschließend übrig bleibende anorganische Komponente wird als Rohasche bezeichnet.

“Rohasche enthält Mineralstoffe (Mengen- und Spurenelemente) sowie sonstige anorganische Substanzen (z.B. Silikate). Mit Hilfe der Ra lässt skich der Anteil der organischen Substanz an der Trockensubstanz errechnen (oS = TS - Ra). Zur bestimmung der Reinasche wird Ra mit Salzsäure versetzt (Lösung der Mineralien). Bei Filtration bleibt der unlösliche Teil der Ra zurück (HCI-unlösliche Asche). Reinasche = Ra-Filterrückstand.”1)

Futter

Siehe auch: Hundefutter - Warum wir in Zusammenhang mit den bei uns lebenden Hunden nicht von Futter oder Hundefutter sprechen möchten und was es mit den Bezeichnungen füttern und fressen auf sich hat.

Sonstiges

Die Informationen wurden nach bestem Wissen und Gewissen erstellt, sie sind dennoch ohne Gewähr und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Quellen: Literaturquellen

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1) Supplemente zu Vorlesungen und Übungen in der Tierernährung 10. Auflage, S. 20