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Kohlenhydrate (Nahrungsfaser) sind pure Energie welche die Pflanzen aus Sonnenlicht ziehen und als Stärke und/oder Zucker speichern. Sie unterstützen außerdem das richtige funktionieren des Darms.
Kohlenhydrate sind aus den folgenden Elementen zusammengesetzt:
Kohlenhydrate werden eingeteilt in die Zuckerarten
Einfache Zucker, aus einer Einheit welche aus 3-7 Kohlenstoffatomen besteht. Wichtigsten 3 Hexosen:
Glukose ist mäßig süß. Sie zirkuliert im Blut und wird von den Körperzellen für die Energie verwendet. Glukose ist das Hauptendprodukt der Stärkeverdauung und Glykogenhydrolyse im Körper.
Fruktose ist sehr süß. Sie entsteht durch Verdauung oder Säurehydrolyse der Sacharose
Galaktose kommt nicht in Lebensmitteln vor. Sie wird während der Verdauung freigesetzt. Galaktose wird von der Leber in Glukose verwandelt und tritt so in den Blutkreislauf. Außerdem macht sie 50 % der Laktose in Muttermilch aus.
Disaccharide sind Moleküle, welche aus zwei miteinander verbundenen Monosacchariden bestehen.
Laktose ist beispielsweise ein Disaccharid, welches aus einem Glukose- und einem Galaktosemolekül besteht. Laktose kommt in der Milch vor und wird durch das Enzym Laktase, welches Säuglinge zur Aufspaltung der Muttermilch produzieren, verdaut. Erwachsene Säugetiere benötigen keine Muttermilch, somit lässt auch die Laktaseproduktion nach oder stellt sich gänzlich ein.
” Laktose ... ist das einzige Kohlenhydrat tierischen Ursprungs, das in der Ernährung überhaupt von Bedeutung ist.” 1) Zum Verständnis: Hier geht es um die Muttermilch welche ein Welpe trinkt, nicht um die Milch Artfremder Spezies!
Polisaccharide sind zu langen Ketten verbundene Monosaccharide.
Polysaccharide sind:
Reis, Mais und Weizen enthalten überwiegend Stärke und sind somit die Hauptlieferanten in der Nahrung.
Die Faserstoffe in der Nahrung beeinflussen die Funktion des Magen-Darm-Traktes und reduzieren (wenn schlecht löslich) als Füllstoffe die Energiedichte der Nahrung. Kurz gesagt, sie sorgen dafür, dass die Nahrung den Darm leichter passieren kann. Der Kot wird weicher.
Faserstoffe sind, im gegensatz zu Stärke und Glykogen, durch beta-Bindungen verknüpft, welche während der Verdauung im Dünndarm nicht in Monosacharidmoleküle aufgespalten werden können. Dennoch sind verschiedene Mikroorganismen im Dickdarm fähig diese aufzuspalten. Aufgrund der kurzen Verweildauer im Darm jedoch nicht in ausreichender Menge. Durch die Zugabe pflanzlicher Verdauungsenzyme kann die Aufnahmefähigkeit enorm gesteigert werden. (Eine zu hohe Aufnahme sollte jedoch ebenfalls vermieden werden, da dadurch z. B. Durchfälle entstehen können.)
Löslichkeit:
Durch die Fermentation entstehen kurzkettige Fettsäuren (SCFA) und andere Endprodukte welche wiederum sehr wichtige Energiequellen für die Epithelzellen im Darm darstellen.
Fermentierbare Faserstoffe bewirken:
Dies soll laut Fachliteratur Hinweis auf bessere Absorptionskapazität des Darms, gesteigerte Zellaktivität und Zellgesundheit liefern. Stark fermentierbare Faserstoffe haben zwar ähnliche Wirkung auf das Kolongewicht, führen jedoch zu einer schlechten Stuhlqualität.
Gut bis gering fermentierbare Faserstoffe sind:
Von gekochten oder gekeimten löslichen Kohlenhydraten können zwischen 73 % und 94 % verdaut werden. 4)
Kohlenhydratträger müssen gekocht, gepoppt, überbrüht oder zermahlen und eingeweicht werden, da sie sonst unverdaut ausgeschieden werden.
Die Bruttoenergie (GE) von Kohlenhydraten beträgt ca. 4,15 kcal/g 5)