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Ob die in der Nahrung enthaltenen Nährstoffe von dem Hund gut aufgenommen und verwertet werden können, hängt unter anderem auch ab von der Verdaulichkeit der Nahrung. Sicher hat jeder einmal festgestellt, dass manche Lebensmittel (z. B. nicht zerkleinerter Mais) hinten genau so wieder heraus kommen wie sie aufgenommen wurden. Diese werden dann als Ballaststoffe bezeichnet.
Ballaststoffe haben in der Ernährung einen nicht zu verachtenden Stellenwert, denn sie sind ganz natürliche “Darmputzer”. Bei übergewichtigen Hunden haben sie darüber hinaus den Vorteil, dass der Hund satt wird, aber nicht zunimmt.
Um die Verdaulichkeit von Lebensmitteln zu erhöhen, gibt es verschiedenste Methoden.
Dass viele Pflanzen in ihrem Rohzustand unverdaulich sind, liegt zum einen an den Inhibitorenan, die den Pflanzensamen vor dem Verdaut werden schützen und der festeren Zellhülle der Pflanzenzellen. Werden die Zellhüllen nun kurz vor der Nahrungsaufnahme zerstört, können die einzelnen Nährstoffe vom Körper aufgenommen werden.
Frischkost enthält mehr natürliche Enzyme als Fertignahrung. Verdauungsenzyme werden zwar vom Körper selbst gebildet, aber je mehr natürliche Enzyme zugeführt werden, um so weniger muss der Körper arbeiten.
Spezielle Verdauungsenzyme (wie Proenzyme werden vielfach angepriesen und sollen jeder Nahrung zugeführt werden.
Wir kauen lange auf unserer Nahrung herum. Dadurch wird der Speichelfluss angeregt, der schon im Mund beginnt, die Nahrung zu zersetzen. Dieser Vorgang fehlt bei den Hunden fast völlig. Zwar besitzen auch sie Speicheldrüsen, aber da sie ihr Essen eher schnell hinunter schlingen, wird die Nahrung verhältnismäßig schlecht eingespeichelt und vorbereitet.
Hunde, die etwas leckeres erwarten, fangen an zu speicheln. Nun sollte man doch annehmen, dass wenn man ein Signal gibt, z. B. immer eine Minute bevor es das Essen gibt wird auf eine Hupe oder Klingel gedrückt, der Hund anfängt, vermehrt Speichel zu produzieren und dies wiederum sehr effektiv für die Verdauung der Nahrung ist.
Für dieses Phänomen gibt es sogar eine Versuchsreihe mit dem “Pawlowschen Hund”. Wir sind sehr traurig darüber, auf diese Erkenntnisse in der Form zurückgreifen zu müssen, denn einen Beweis dafür, dass ein Hund in Erwartung eines tollen Schmackofatz anfängt zu sabbern dürfte sich jeder selbst erbringen können, der sich mit Hunden näher beschäftigt. Siehe auch den Beitrag auf Wikipedia
Hunde sind schon rein anatomisch nicht in der Lage richtig zu kauen, da der Kiefer des Hundes sich nicht zur Seite verschieben kann.