Sie befinden sich hier: Vegan-Hund » Vegane Ernährung von Hunden » Nahrungsmittel für Hunde » Pflanzenöle in der veganen Hundeernährung
Pflanzenöle sind nicht nur hochwertige Lebensmittel, sie werden auch vielfach als Heilmittel in der Naturheilkunde eingesetzt.
Alle Pflanzenöle enthalten insbesondere ungesättigte Fettsäuren sowie Vitamin E.
Leinöl enthält über 90 % ungesättigte Fettsäuren, ist reich an Omega-3-Fettsäuren und beugt verschiedensten Erkrankungen vor. Leinöl sollte täglich der Nahrung zugefügt werden, doch vorsicht, Leinöl wird schnell ranzig und ist in diesem Zustand Gesundheitsschädlich. Eine gute Alternative sind Leinsamen. Ein zwanzig Kilo schwerer Hund benötigt etwa einen halben Teelöffel Leinöl.
Kaltgepresste Öle wie Sonnenblumenöl,und Maiskeimöl sind reich an Vitamin B, Vitamin E und enthalten viel Eiweiß. Außerdem reich an essenziellen, ungesättigten Fettsäuren. Als Heilmittel werden diese Öle gegen Hautprobleme, Allergien und Fettstoffwechselstörungen verwendet. Täglich ein wenig zur Nahrung geben.
Kaltgepresstes Weizenkeimöl ist reich an Vitamin B, Vitamin E und enthält viel Eiweiß. Außerdem ist Weizenkeimöl reich an essenziellen, ungesättigte Fettsäuren. Als Heilmittel eingesetzt gegen Hautprobleme, Allergien und Fettstoffwechselstörungen. Täglich ein wenig zur Nahrung geben.
Weizenkeimöl wurde eine wohltuende Wirkung bei Schwächezuständen und Herz-Kreislaufstörungen nachgewiesen.
Kürbiskernöl ist reich an Eiweiß, essenzieller Fettsäuren und enthält nahezu alle Spurenelemente. Kürbiskernöl kann Wurmbefall vorbeugen. Je nach Größe des Hundes einen Teelöffel bis einen Esslöffel der Nahrung zufügen.
Manche Hunde mögen den Geschmack von Olivenöl nicht besonders gerne, einfach mal ausprobieren und immer mal wieder anbieten.
Rapsöl enthält Eruic-Säuren, welche Herzverfettung, Verfettung von Leber und Schilddrüse und Erhöhung des Adrenalinspiegels verursachen. Auch wenn es als Lebensmittel zugelassen wurde, sollte möglichst darauf verzichtet werden.
Baumwollsamenöl kann sehr giftig für Hunde sein. Zusätzlich zu der hohen Pestizidbelastung enthält es viele schädliche Stoffe die unter anderem toxisch wirken und die essentiellen Fettsäuren stören.
Da die Hersteller von sog. Hundefutter selten deklarieren, welche Pflanzenöle sie verwenden, ist hier die Gefahr groß, minderwertige oder sogar schädliche Öle untergemischt zu bekommen. Hersteller, die keine Auskunft geben, sollten kritisch betrachtet werden. Auf der sicheren Seite ist man jedoch nur, wenn die Nahrung selbst zubereitet wird. Siehe: Rezepte
Die Infos wurden nach bestem Wissen und Gewissen erstellt, sie sind dennoch ohne Gewähr!
Zurück zu: Nahrungsmittel, Ernährung oder Gesundheit