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Rohe und unzureichend zubereitete Hülsenfrüchte sind giftig. Sie enthalten:
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Phytinsäure, welche Kalzium, Magnesium, Eisen und Zink bindet und somit die Mineralstoffversorgung hemmt.
Phasin, ein hitze labiles Phytohämagglutinin (Lektin), welches ein zusammenklumpen der roten Blutkörperchen bewirkt. Dieses wird nach 15 Minuten Kochen weitgehend inaktiv.
Proteaseinhibitoren, welches die Verdauung von Eiweißen
hemmt. Inaktiv durch Keimen oder 15 Min. Kochen.
Bei unsachgemäßer Zubereitung kann es zu Verdauungsbeschwerden kommen.
Hülsenfrüchte sind ein idealer Eiweißlieferant für vegane Hunde. Mit dieser Zubereitungsmethode sollten keine Verdauungsbeschwerden auftreten:
Hülsenfrüchte gründlich mehrmals waschen und das Waschwasser wegschütten
Hülsenfrüchte mit kochendem Wasser übergießen und mindestens vier Stunden (besser über Nacht) einweichen lassen
Zum Einweichwasser pro Tasse Hülsenfrüchte eine kleine Messerspitze Natron hinzugeben, dadurch wird das Einweichwasser basisch und die Hülsenfrüchte quellen besser
Einweichwasser wegschütten
Die Hülsenfrüchte gut mit Wasser bedecken und kochen. Die Hülsenfrüchte sollten am Ende der Kochzeit weich sein
Hülsenfrüchte pürieren, nach Rezept die Zutaten mischen und vor dem Servieren ggfls. mit etwas Pflanzenöl und
Enzymen anreichern.
Die Informationen wurden nach bestem Wissen und Gewissen erstellt, sie sind dennoch ohne Gewähr.
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