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Enzyme bestehen aus vielen einzelnen Eiweißbausteinen, den Aminosäuren, welche chemische Reaktionen im Körper katalysieren. Sie kommen in allen lebendigen Organismen vor und spielen eine wichtige Rolle in der Regulierung aller Stoffwechselvorgänge.
Man unterscheidet grob zwei große Gruppen von Enzymen. Die Verdauungsenzyme und die Vitalstoffe. Die Vitalstoffe kann der Körper nicht selbst herstellen. Er ist daher auf eine äußerliche Zufuhr über die Nahrung angewiesen. Zu ihnen gehören u.a. die Vitamine. Die andere Gruppe sind die Verdauungsenzyme. Sie werden Körper selbst produziert und dienen, wie der Name schon sagt, der Verdauung und der Aufspaltung der Nahrung in die einzelnen Bestandteile. Damit ein Organismus reibungslos funktionieren kann, werden ca. 10.000 Enzyme benötigt. Ohne Enzyme ist kein Leben möglich. Wissenschaftlich erforscht und in ihrer Wirkung analysiert sind derzeit ca. 3000, welche entsprechend ihrer katalysierten Reaktion in 6 Klassen unterteilt und registriert wurden:
Neben den Stoffwechselenzymen lösen die Verdauungsenzyme durch chemische Vorgänge die aufzunehmenden Stoffe aus der Nahrung und beginnen mit deren Zerlegung und Spaltung.
Die in Magen und Darm zerlegten Grundbausteine der Nahrung werden über die Schleimhaut des Dünndarms aufgenommen. Rohe Nahrungsmittel enthalten mehr Enzyme als verarbeitete.
Die drei wichtigsten Verdauungsenzyme sind Amylase (verdaut Kohlenhydrate), Protease (verdaut Eiweiß) und Lipase (verdaut Fette).
Der Speichel von Pflanzenköstlern enthält verschiedene Enzyme und Verdauungsfermente, welche z. B. Stärke und Zucker in Glukose aufspalten und den Verdauungsvorgang dieser Kohlehydrate bereits in der Mundhöhle beginnen lassen. Da Hunde ihre Nahrung jedoch eher runter schlingen anstatt durchzukauen ist es unter Umständen möglich, dass auf Grund des kürzeren Verdauungssystems des Hundes die pflanzliche Nahrung ungenügend aufgeschlüsselt und resorbiert wird. Sollte dies der Fall sein würde der Hund nach einiger Zeit Allgemeinsymptome zeigen wie z. B.: Müdigkeit, Leistungsknick, Gewichtsabnahme und/oder Symptome einer schlechten Verdauung. Dies betrifft nicht nur vegan ernährte Hunde, sondern ist ein allgemeines Problem. Wenn der Hund unter diesem Symptomenkomplex leidet solltet ihr auch immer an einen möglichen Verdauungsenzymmangel denken.
Die Infos wurden nach bestem Wissen und Gewissen erstellt, sie sind dennoch ohne Gewähr und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
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