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Ohren des Hundes

Das Ohr des Hundes besteht aus drei Teilen, dem Außenohr, dem Mittelohr und dem Innenohr.

Hauptfunktion der Ohren ist das Hören von Geräuschen aus der Umgebung des Hundes.

Die Ohrmuschel ist im inneren bei einem gesunden Hund von einer feinen Wachsschicht geschützt.

Ohren aus homöopathischer Sicht

In der Homöopathie werden die Ohren der Haut zugeordnet, da sie sich beide aus der selben embryonalen Gewebeart entwickeln und auch ähnlich auf Krankheiten reagieren. Die Haut ist die Abgrenzung zur Außenwelt. Als oberflächliche Körperteile sind diese Organe (Haut und Ohren) frühzeitig im Verlauf einer chronischen Krankheit betroffen.

Der Körper versucht, die Krankheit in Organen zu zentrieren, welche weniger lebenswichtig oder viele Schädigungen ertragen können, bevor es lebensbedrohlich wird. Ohren und Haut erfüllen diese Voraussetzungen sehr gut, da sie frühzeitig betroffen sind und ernsthafte Schädigungen verkraften können. Erkrankungen der Ohren können übel aussehen, sind aber nicht unbedingt gefährlich für den Hund.

Ohren und Hauterkrankungen werden nicht als lokal isolierte Zustände behandelt, sondern nach der ursächlichen Grunderkrankung. Siehe auch: start

Heilmittel für Ohren

Ohrprobleme

Die Erkrankungen des Mittel- und Innenohres sind wesentlich seltener, als die des Außenohres und der Ohrmuschel. Die wichtigsten Krankheitsbilder sind:

Gefährdungen für die Ohren

Feuchtwarmes Klima in den Ohren, was z. B. im Sommer durch häufiges Schwimmen vorkommen kann, bietet idealen Nährboden für Keime und Bakterien.

Ohrreinigung

Eine übertriebene Reinigung der Ohren zerstört den natürlichen Schutz und kann Verletzungen, Entzündungen und Ohrenschmerzen verursachen.

Die Ohren sollten nur gereinigt werden, wenn es wirklich nötig ist. Um Infektionen zu verhindern, kann man nach dem Schwimmen die Ohren mit einem dünnen Tüchlein trocknen, aber bitte nie weiter vordringen, als man selbst sehen kann.

Rezepte

Symptome für Probleme im Gehörbereich

Wann zum Tierarzt?

Ein Tierarzt sollte aufgesucht werden, wenn

Allergien

Allergien können die Ursache für häufig wiederkehrende Ohrprobleme und Entzündungen sein. Der Juckreiz ist in dem Fall häufig auch an anderen Körperstellen wie z. B. den Pfoten festzustellen.

Hefepilze

Aufgrund der erhöhten Feuchtigkeit im Herbst und Winter kann es zu Hefepilzinfektionen der Ohren kommen. Aber auch, wenn der Hund aus anderen Gründen Wasser in die Ohren bekommen hat. Hefepilzinfektionen erkennt man an den Absonderungen, welche dunkel, bräunlich, dickflüssig und übel riechend (nach Hefe) auftreten.

Hilfe

Milben

Im Frühjahr sind Hunde besonders anfällig für Ohrenmilben. Hunde, die von Ohrmilben befallen sind, kratzen sich sehr häufig. Siehe auch: Milben

Hilfe

Trommelfell und Innenohr

Bei Problemen mit dem Innenohr, halten Hunde häufig den Kopf schief. Chronische Entzündungen des Innenohrs verursachen häufig eine Verletzung des Trommelfells.

Info

Die Haus- und Heilmittel sind gesammelte Tipps aus verschiedenen Quellen. Man kann versuchen, dass richtige Mittel für den Hund zu finden, nicht aber alles gleichzeitig kombinieren! Die hier angegebenen Tipps und Hilfen sollen im Ernstfall nicht die Arbeit eines Fachmenschen (Tierarzt oder Tierheilpraktiker) ersetzen. Ob und wie einzelne Heilmittel eingesetzt werden können, bedarf einer genauen Diagnose, welche nicht immer von einem Laien richtig durchgeführt werden kann. Falsch angewendete Hausmittel können unter Umständen mehr schaden als nutzen.

Die Informationen wurden nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert, sie sind dennoch ohne Gewähr!

Literaturquellen siehe: Literatur

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